Diverses · Literatur

Präsentation des Fred Wander Arbeitsbuches "Erzählen zum Überleben"


Fred Wander (1917-2006) flüchtete 1938 nach Frankreich, wurde 1942 ins KZ Auschwitz deportiert, 1945 in Buchenwald befreit.

Fotograf, Reiseschriftsteller, Journalist in Österreich und der Deutschen Demokratischen Republik, verfasste er mit „Der siebente Brunnen“ (1971) und „Hôtel Baalbek“ (1991) klassische Werke über die Shoah und das Exil. Es ist die Perspektive des Außenseiters, des Nicht-Zugehörigen, die er in seinem Schreiben konsequent verfolgt. In seiner Autobiographie (2006) feierte er das Leben, die "Fröhlichkeit im Schrecken".

Einführung: Walter Grünzweig
Tatjana Velimirov liest aus Wanders Autobiografie "Das gute Leben"
Maxie und Fred Wander - ein Gespräch mit Herbert Sburny
Moderation: Konstantin Kaiser

Walter Grünzweig ist Amerikanist und Komparatist an der Technischen Universität Dortmund und Privatdozent an der Karl-Franzens-Universität Graz; Adjunct Professor an der State University of New York at Binghamton und der University of Pennsylvania.

Konstantin Kaiser ist gelernter Philosoph und Literaturwissenschaftler, Mitherausgeber der Zeitschrift "Zwischenwelt".

Herbert Sburny, geb. Brunner, Bruder von Maxie Wander, ist seit den 1970er Jahren Leiter des Wiener Amerlinghauses, eines selbstverwalteten Kulturzentrums. Engagement für das legendäre "Gemeindehof-theater". Mitbegründer der österreichischen Grünen; 1987 hauptamtlicher Sekretär der Wiener Grünen.

Tatjana Velimirov ist Theater- und Filmschauspielerin.

"Konvent der Bücher" ist eine Veranstaltungsreihe des Vereins zur Förderung und Erforschung der antifaschistischen Literatur, gefördert durch die Stadt Wien und die Kunstsektion des Bundeskanzleramtes.

Einlass 18:15 Uhr
Eintritt frei

Um Anmeldung wird gebeten: Tel.: +43 1 535 04 31-1510 oder E-Mail: [email protected]


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