Literatur

Präsentation der Zeitschrift: Das Jüdische Echo


"Wer sind wir, was sind wir - und wie lange lässt man es uns noch sein?", fragen sich viele jüdische und nichtjüdische Europäer gegenwärtig gleichermaßen. Einem neuen Druck nach Anpassung ausgesetzt, erleben wir verschärfte Ab- und Ausgrenzungen zwischen den "Einheimischen" im "Abendland" und den "Fremden" - den "Migranten" und "Asylanten", aber auch Minderheiten aller Art. Nationale Populisten propagieren nun wieder längst überwunden geglaubte "völkische" Denkmuster. Im Gegenzug haben sich zusätzlich zu den traditionellen und toleranten, aber stets raren Weltbürgern zahlreiche und selbstbewusste Patchwork-Existenzen mit bunten Mehrfachidentitäten gesellt. Für die neue Ausgabe des "Jüdischen Echos" sind einige unserer Autorinnen und Autoren tief in ihre Familiengeschichte eingetaucht und beschreiben ihre Gefühle und Erkenntnisse. Themen wie Flucht, Verfolgung und Neubeginn stehen dieses Mal im Zentrum des "Europäischen Forums für Kultur und Politik".

Das Jüdische Echo (Ausgabe 2015/2016 - 5776) zum Thema Identität mit prominenten Autorinnen und Autoren wie Eva Menasse, Susanne Scholl, Maja Haderlap, Robert Schindel, Julya Rabinowich, Ari Rath, Paul Chaim Eisenberg, Vladimir Vertlib und Ruth Wodak

www.juedischesecho.at


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