Jazz

Portrait Rahi Sinaki


In der Strengen Kammer: Brennkammer!

Vor etwa hundert Jahren konnte die erste Ölforderung der „Anglo-Persian Oil Company“ auf den iranischen Ölfeldern in Abadan durchgeführt werden.
Zuvor erwarb 1912 die britische Regierung die Aktienmehrheit an der APOC: Eine (von vielen) unendlich tragische Leid- & Streitgeschichte um wucherwichtige Energie-Ressourcen für die ach so aufgeklärte westliche Welt nahm ihren verhängnisvollen Anfang.
Rahi Sinaki ist ein aus Teheran stammender junger Meister der Tar und ein ungemein eigenständiger Tonsetzer: In seinem virtuos-subtilen Spiel wie in seinen unverwechselbaren Kompositionen ist die betörende Magie, die leise Trauer, der ungebrochene Stolz des Orients zu hören.

Rahi Sinaki besitzt keine Aktienmehrheiten nirgendwo, keine Öl- & Schwarzeinkommensfelder irgendwo, keine Zugänge zu den diversen „Iran-Embargo-Umgehungs-Lobbys“ weltweit, keine multifrommen Schweizer- & Liechtensteinkonten. Rahi Sinaki besitzt Wesentliches: Hoffnung. Immer.

Auch in diesem Sinne: 3 Tage Fern- & Heimweh, 3 Tage UnErHörtes: Herzlich Willkommen! (Renald Deppe)
Eintritt: Pay as you wish an der Abendkassa bzw. 7,50.- € im VVK inkl. Sitzplatzreservierung


Vergangene Termine