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Jazz

Portrait Mats Gustafsson Part II


Mats Gustafsson ist ein schwedischer Saxophonist, der alle Arten von Saxophonen spielt und als der herausragende Vertreter des schwedischen Free Jazz gilt.

Eine der vielen Inkarnationen von Mats Gustafsson, diesmal mit Johan Berthling (Tape) an Gitarre/Bass und Andreas Werliin (Wildbirds & Peacedrums) am Schlagzeug. Zu diesem teils streng, teils überbordend und immer höchst druckvoll spielenden Trio gesellt sich die Stimme von Mariam Wallentin, die genauso wie die schwebenden Elektronikflächen in „But Sometimes I Am Not“ eine Art Verlangsamungen einbringt, bevor Fire! mit Soundclustern beschleunigen, die von Faust oder Acid Mother Temple stammen könnten. Überhaupt könnte man glauben, dass es sich bei dieser CD um eine dieser wiedergefundenen Platten aus den 1960ern handelt: Ganz frühe Pink Floyd, Krautrock und Jazzdekonstruktionen irgendwo von Soft Machine sind da sicher nicht von der Hand zu weisen, siehe etwa den 13minütigen, tiefst in Psychedelia getränkten Malstrom „Can I Hold You For A Minute?“. Dass Platten wie Peter Brötzmanns „Machine Gun“ zum „Kleinen 1 x 1“ dieser Soundtüftler und -berserker gehören, war ja nie bestritten. Wer will entscheiden, was verzerrtes Stimmenstöhnen, was phrasiertes Saxophon ist? Hier haben wir es noch am ehesten mit als Free Jazz gelesenen Post-Rock zu tun. Alles andere als beschaulich geht es zu, da wirkt das letzte, kurze, mit repetetiver Sax-Melodie und Claps versehene Stück als versöhnliche „Pop“-Paraphrase. Zähflüssige Lava in Sound von diesem schwedischen Trio, feuerheiß. Was für eine Platte! (Heinrich Deisl, Skug)


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