Theater

Pornogeographie, Sieben Gerüchte


Werner Schwabs Zustandsbeschreibung von einer durchsexualisierten Welt, in der es nur mehr verlorene Menschen gibt, ist bitter. Hier bündeln sich Haß- und Liebesgefühle, Verachtung, Geilheit, Ekel, Sehnsucht nach dem Tod, Seinsgier und Seinsstumpfsinn.

Werner Schwab, Wr Erstaufführung

In der Pornogeographie schraubt sich die gallige Spirale aus Verachtung, Ausnutzung und Erniedrigung durch die sieben Gerüchte wie durch sieben Todsünden des 20. Jahrhunderts. Synonyme für die maßlose Unzufriedenheit mit dem stereotypen Leben, aus dem es hier nur punktuell ein Entrinnen gibt. Werner Schwabs Zustandsbeschreibung von einer durchsexualisierten Welt, in der es nur mehr verlorene Menschen gibt, ist bitter. Hier bündeln sich Haß- und Liebesgefühle, Verachtung, Geilheit, Ekel, Sehnsucht nach dem Tod, Seinsgier und Seinsstumpfsinn. Hier werden alle sexuellen Deformationen in schamloser Scham zu Markte getragen.

Mit Peter Austin-Brentnall, Jacky Surowitz, Rene Rebeiz, Brigitta Kanyaro, Bernhard Kemminger, Iris Schmid und Wolfgang Fahrner

Regie: Jacky Surowitz
Produktion: Wiener Kult

Tickets: AK 18/Reserv 15/VVK 12
für Unterstützer: http://www.100-days.net/de/projekt/pornogeographie
http://triebtheater.jimdo.com


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