Jazz

Popa Chubby Trio


Auf „Universal Breakdown Blues“ hat sich Chubby seiner Blues-Einflüsse rückbesonnen.

Als Blues-Fan kommt man heuer nicht um POPA CHUBBYs neue Langrille „Universal Breakdown Blues“ herum. An die, je nach zählweise, beinahe 30 Alben hat der in New York City geborene POPA CHUBBY (aka Ted Horowitz) unter eigenem Namen nun schon veröffentlicht. Aufgewachsen in der Bronx, verlieh ihm Bernie Worrell von PARLIAMENT FUNKADELIC seinen Künstlernamen, als dieser während einer Jamsession einen Song spielte, der „Popa Chubby“ hieß, und mit dem Finger auf den noch jungen Ted zeigte.

War Chubby in den späten 1980er-Jahren noch in der New Yorker U-Bahn als Strassenmusiker anzutreffen, verlagerten sich seine Auftritte schon bald in den „Manny’s Carwash“ Blues-Club, wo er sich als Musiker einen Namen machte. Aufsehen erregte sein Sony/Okeh Debut "Booty and the Beast" aus dem Jahre 1995, das von Produzentenlegende Tom Dowd produziert wurde, der unter anderem auch mit Künstlern wie ARETHA FRANKLIN, RAY CHARLES, oder WILSON PICKETT gearbeitet hatte.

Auf „Universal Breakdown Blues“ hat sich Chubby seiner Blues-Einflüsse rückbesonnen. Die tollen Eigenkompositionen können voll und ganz überzeugen. Allen voran der stampfende Opener „I Don't Want Nobody" mit seinen gepflegten Blues-Licks, der Titeltrack „Universal Breakdown Blues" mit seinen geilen Hooks, oder das eingängige „I Need A Lil' Mojo". Aufs Album wurde auch eine sehr gefühlvolle Version von „Over The Rainbow“ gepackt. Fast ist man geneigt zu sagen: „Nicht schon wieder“. Aber Chubby gelingt es, dank seines einzigartigen Phrasings der Komposition tatsächlich eine neue Facette abzuringen.

Wie heisst es so schön im Pressetext zum Album? "We're all in this mess together - Popa Chubby's new album will make you feel better!" Das bringt es ganz gut auf den Punkt. Chubbys bis dato bestes Album. (Written by Richman guitarmania.eu)


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