Theater

Pool (no water) von Mark Ravenhill


Zauberworte aus vergangenen Zeiten: Naaaackt-baaaa-deeeen. Und wir wieder draußen und wir kichern und wir sind blau und das Grundstück ist dunkel und der Pool ist dunkel, das ganze Licht ist aus.

Die ehemaligen Mitglieder eines mittlerweile aufgelösten Künstler*innenkollektivs treffen sich nach langer Zeit wieder. Sie feiern ausgelassen in der Villa jener Künstlerin, die sich als Einzige unter ihnen am Kunstmarkt etablieren konnte. Symbol ihres Erfolgs
ist ein Pool, welcher ihr alsbald zum Verhängnis werden soll...

Mark Ravenhill zählt zu den Vertretern des britischen In-yer-face-Theaters. Neben der realitätsnahen, mit Tabuwörtern durchsetzten Sprache zeichnet es sich vor allem durch das schonungslose Thematisieren von politischem und sozialem Handeln aus.
Schockierender Zynismus, grenzenlose Brutalität und die Sucht nach Anerkennung kulminieren in der Frage, was unsere Gesellschaft heute noch zusammenhält.


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