Literatur

Polly Adler, Robert Palfrader - Höllenliebe - Liebeshöllen


Sie erfand ihre „Stuntfrau“ Polly Adler, um sich nicht selbst auf den Wühltisch legen zu müssen. Ihre Kurier-Freizeit-Kolumne „Chaos de luxe“ erzählt launig über Alltägliches ohne das Beschriebene bloß zu stellen. Mit dem „Schwimmenden Salon“ hat sie im Thermalbad in Bad Vöslau ein lustvoll anregendes Literaturfestival erschaffen. Die Idee dazu entstand beim Schreiben ihres Romans „Wer jung bleiben will, muss früh damit anfangen“. Auf den Spuren des Fin-de-Siècle. Dafür ist auch das Programm „Höllenliebe – Liebeshöllen“ entstanden. Texte und Briefe über die Leidenschaft, zusammengestellt von einer, die nicht behauptet es zu wissen, aber einen ziemlichen Riecher für selbige Thematik besitzt: Angelika Hager alias Polly Adler.

Zur Umsetzung hat sie sich zwei wahre Profis engagiert. Burg-Schauspielerin Maria Happel und das „vom Fernsehvolk“ geadelte Original Robert Palfrader begeben sich gemeinsam in “Liebeshöllen der Höllenlieben” – auf eine emotionale Hochschaubahn durch lichterloh brennende Liebesbriefe der gesamten Weltliteratur. Ein „who is who“ des Geistes- und Gesellschaftsleben tanzt über das Sprachparkett. Es sind hinreißend grandiosen Schreiben von Sigmund Freud an seine Verlobte Olga. Der „blaue Engel“ Marlene Dietrich schreibt an den Lieraten Erich Maria Remarque, Arthur Schnitzler an Adele Sandrock – und umgekehrt. Alles über die Liebe und noch ein bisserl mehr. Das „bissl“ macht es aus. Alles.


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