Theater

Politeia


In dieser Performance untersuchen sechs Jugendliche Politik und setzen ganz am Anfang an: im antiken Griechenland, der sogenannten Wiege der Demokratie. Ausgangspunkt ist Platons „Politeia – Der Staat“.

Alter Stoff
Die Gerechtigkeit ist ein Schwein mit gebrochenen Flügeln.

Wer hat eigentlich die Demokratie erfunden? Wie funktioniert Politische Bildung? Ist Justitia eher tot oder lebendig? Wie nehmen junge Menschen aktuelles politisches Geschehen wahr? Und (wie) haben sie daran teil?

Im idealen Staat hat jeder seine Aufgabe. Die einen versammeln sich in der Agora, die anderen ziehen in den Krieg. Die Wächter wachen, die Handwerker werken, wieder andere widmen sich den organisatorischen und repräsentativen Tätigkeiten im Oikos, der Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft. Und die Philosophen denken und fragen nach.

In dieser Performance untersuchen sechs Jugendliche Politik und setzen ganz am Anfang an: im antiken Griechenland, der sogenannten Wiege der Demokratie. Ausgangspunkt ist Platons „Politeia – Der Staat“.

Die ProtagonistInnen räumen auf, vollziehen Rituale, denken über den perfekten Staat nach, werden eifersüchtig, radikalisieren sich, tanzen und lesen Bücher, stellen Dinge her, bringen Opfer und legen den Finger auf die Wunde.

Die Begriffe Autonomie, Herrschaft und Gerechtigkeit schweben dabei wie drei Damokles-Schwerter im Raum, in dem der Utopie eines Idealstaats die Flügel zurecht gestutzt werden.

Regie: Simon Windisch
Es spielen: Pia Pollak, Marie Prettenhofer, Alexandra Rieser, Carmen Schabler, Paul Scheufler, Anna Weber
Regieassistenz: Moritz Ostanek
Dramaturgie: Stefanie Lehrner
Musik: Robert Lepenik
Bühnenbild: Priska Petau
Bühne Assistenz: Nadja Wrisk
Licht Und Technik: Nina Ortner


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