Jazz

Polar Bear


Spannender Mix aus Jazz, Hip Hop und Elektronikimprovisationen.

Sehr originelle, kraftvolle, melodiöse, extrem geschmeidige Energy Music voller feiner Details aus London, wo Polar Bear seit ein paar Jahren die Jazz-Szene nicht nur in Aufruhr versetzen, sondern vor allem erweitern und verjüngen. 2003 und 2004 waren Polar Bear bereits für den BBC Jazz Award „Rising Star“ nominiert, 2005 folgte die Nominierung für den renommierten Mercury Award. Mit zwei Bläsern, Bass, Schlagzeug und Electronics sind Einflüsse von John Coltrane ebenso zu hören wie eine Nähe zu Drum´n´Bass, Techno, HipHop oder auch Ambient. Polar Bear grooven hypnotisch, die Kompositionen des Schlagzeugers Seb Rochford sind prägnant und lassen viel Raum fürs Solieren. Nach dem Album „Peepers“ (2010) nahm die Band eine längere Auszeit, um sich den zahllosen Nebenprojekten der Bandmitglieder wie Acoustic Ladyland, The Invisible, Melt Yourself Down oder Basquiat Strings zu widmen. Die Wartezeit hat sich gelohnt. Auf dem aktuellen, im Frühjahr veröffentlichten Album „In Each and Eyery One“ klingen Polar Bear als Ensemble jetzt noch avancierter, es gibt erstaunliche Klangexperimente in Richtung Freak Folk, Drone-Jazz und Musique concrète. Polar Bear spielen abenteuerlustigen, mit allen Wassern gewaschenen Jazz, aber eben gerade keinen Acid- und auch keinen Nu Jazz. Eher schon Musik, die klingt, als hätten die späten Talk Talk sehr viel Burial gehört.

Polar Bear haben sich den Ruf erspielt, einer der kreativsten Acts der britischen Musikszene zu sein. Das Quintett um Schlagzeuger Sebastian Rochford gehörte 2005 zu den Finalisten für den Mercury Prize, ein Jahr zuvor gewann Rochford den Nachwuchspreis der BBC Jazz Awards. In Polar Bears bis auf die Knochen reduzierten Musik mischen sich Elemente aus Jazz, Elektronik und Punk, vermengen sich Break-Beats und Rockrhythmen. Kombiniert mit ihren fesselnden kontrapunktischen Melodien und der antreibenden Energie entsteht so ein Sound, den sie auf ihrem zweiten, selbst betitelten Album zu neuen Höhen führen. Der englische Guardian urteilte: "Ein Mix aus Trance-artiger Musik über hypnotischen, unheimlichen Grooves, voller Elektronik und Improvisationen, melancholischer Songs, Punk-Trash und der besten Unterhaltung zweier Tenorsaxofonisten." Und ein anderer Kritiker schrieb: "Das ist kein Nu-Jazz, kein Acid-Jazz, Jamie-Jazz, Parky-Jazz, Brit-Jazz oder Post-Jazz. Das ist Traum-Jazz."


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