Poetry · Theater

Poetry Slam


Poetry Slam ist inszenierte Literatur. Klar spielt Mode da eine große Rolle. Denn auf der Bühne kannst du alles verstecken, außer dich selbst. Und so kommt es, dass nicht nur eine Rolle spielt, was du im Kopf hast, sondern auch auf dem Kopf.
Eine Kopfbedeckung kann alles sein. Religiöses Symbol, Tracht, Hinweis auf eine Gruppenzugehörigkeit oder persönliches Markenzeichen. Pragmatischer Umgang mit den Arbeitsbedingungen: Reisepoesie und Fönfrisur gehen nicht immer harmonisch Hand in Hand. Kopfbedeckungen haben uns auch sprachlich geprägt. Wir sagen, "ich zieh den Hut", wenn wir über Respekt reden. "Das geht mir über die Hutschnur", weist auf eine Grenzüberschreitung hin. "Eine Mütze Schlaf" hilft uns beim Ausruhen. Wenn wir "unter der Haube" sind, sollten wir eher kein aktives Tinder-Profil mehr haben.

textstrom Poetry Slam und Music & Poetry Basket machen gemeinsame Sache und laden zum Poetry Slam im Weltmuseum Wien. Moderiert von Mieze Medusa & Yasmin Hafedh messen sich vier geladene PoetInnen mit bis zu SlammerInnen aus der offenen Liste und tragen Texte zum Thema Mode, Kleiderverordnung und Kopftuch vor. Wir stellen in den Texten allerhand auf den Kopf, nehmen aber sicher kein Tuch vor den Mund.

Bei Interesse meldet euch via [email protected] an.


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