Vortrag · Diverses · Kunstausstellung

Podiumsdiskussion: Off-Spaces


Projekträume und kuratorisches Handeln abseits des institutionellen Rahmens: Alexandra Grausam, Robert Gruber, Eva Ursprung.

„Off-Spaces“ haben sich in den Landschaften der Kunstausstellungen fast aller größeren Städte einen festen Platz erkämpft und erfüllen die Funktion einer unbefangenen Perspektive auf die Kunst. Der Begriff des „Offs“, des Abseits, scheint immer mehr unpassend in Anbetracht der an Bedeutung zunehmend gewinnenden Beteiligung an aktuellen fachlichen Diskursen dieser zumeist selbstständig betriebenen kleinen Ausstellungsräume. Losgelöst von institutionellen oder kommerziellen Zwängen, die die feste Anbindung an die öffentliche Hand mit sich bringen, steht hier oft die Unterstützung der lokalen Kunstszene und weniger der eigene Erfolg im Ausstellungs-Business im Vordergrund. Das kuratorische Handeln im „Off-Space“ unterliegt speziellen Parametern; Die Räume sind in ihrer Programmwahl zwar freier als institutionelle Ausstellungsplattformen, agieren aber auch auf wirtschaftlich dünnerem Eis, sind damit unbeständiger und abhängig von privatem Engagement.
Im Rahmen von „Off-Spaces, Projekträume und kuratorisches Handeln abseits des institutionellen Rahmens“ spricht Junior Curator Jana Franze mit der Leiterin von das weisse haus und studio das weisse haus, Alexandra Grausam, der Gründerin des freien Atelierhaus Schaumbad, Eva Ursprung, und dem künstlerischen Leiter des Spaces gottrekorder, Robert Gruber, über ihre Initiativen. Die Motivation, die die Initiatoren antreibt, die fördernde Funktion unabhängiger Projekträume für gerade die junge zeitgenössischen Kunstproduktion und die Bedingungen, die die Präsentation von Kunst abseits des institutionellen Scheinwerferlichts heute braucht, stehen im Zentrum der Podiumsdiskussion.


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