Klassik

Bohuslav Martinu Philharmonic Orchestra, Piotr Beczala, Tenor


Ein festliches Heimspiel erwartet die Besucherinnen und Besucher des Wiener Arienabends von Piotr Beczala. Der aus den polnischen Beskiden stammende Publikumsliebling ist heute einer der wenigen Tenöre, die sowohl im italienischen als auch im slawischen, deutschen und französischen Fach international für Furore sorgen.

Bohuslav Martinů Philharmonic Orchestra
Piotr Beczala, Tenor
Florian Krumpöck, Dirigent

Giuseppe Verdi
Ouverture zu »Luisa Miller« (1849)
Quando le sere al placido »Nein, nicht lügen strafen« (Rezitativ und Arie des Rodolfo aus »Luisa Miller«) (Libretto: Salvatore Cammarano nach Schillers »Kabale und Liebe«) (1849)

Ouverture zu »Aida« (1871)
Celeste Aida »O wär ich erkoren! ... Holde Aida« (Rezitativ und Arie des Radames aus »Aida«) (1871)

Georges Bizet
Ouverture zu »Carmen« (1873–1874)
La fleur que tu m'avais jetée »Hier an dem Herzen treu geborgen« (Blumenarie des Don José aus »Carmen«) (1873–1874)

Stanisław Moniuszko
Jonteks Lied (Halka) (1846–1847)

Giuseppe Verdi
Ouverture zu »La forza del destino« (1862)

Giacomo Puccini
Recondita armonia »Wie sich die Bilder gleichen« (Arie des Cavaradossi aus »Tosca«) (1900)

Francesco Cilea
L'anima ho stanca (Arie für Tenor aus »Adriana Lecouvreur«) (1902)

Giacomo Puccini
Capriccio sinfonico

Umberto Giordano
Come un bel dì di maggio (Arie des Chénier aus »Andrea Chénier«) (1896)

Giacomo Puccini
E lucevan le stelle »Und es blitzen die Sterne« (Arie des Cavaradossi aus »Tosca«) (1900)
Crisantemi (Bearbeitung für Orchester) (1890)
Nessun dorma! »Niemand schlafe!« (Arie des Kalaf aus »Turandot«) (Libretto: Giuseppe Adami, Renato Simoni, nach Carlo Gozzi) (1926)

Ein festliches Heimspiel erwartet die Besucherinnen und Besucher des Wiener Arienabends von Piotr Beczala. Der aus den polnischen Beskiden stammende Publikumsliebling ist heute einer der wenigen Tenöre, die sowohl im italienischen als auch im slawischen, deutschen und französischen Fach international für Furore sorgen. Mit seiner technisch perfekt ausgebildeten Stimme, die über Schmelz, Strahlkraft und die sprichwörtliche »Träne« gleichermaßen verfügt, zeichnet er die unterschiedlichsten Rollenporträts. Diesmal wird an einem einzigen Abend die breite Palette seiner Kunst zu erleben sein, in einer reizvollen Mischung aus Bekanntem und Unbekanntem. Musikdramatisch besonders berührende Momente entstehen, wenn Liebesempfinden mit Gefühlen von zuversichtlicher Hoffnung, tiefer Verzweiflung oder Zurückweisung verbunden ist. Beczala schlüpft u. a. für eine mitreißende Arie aus Verdis Luisa Miller in die Rolle des vermeintlich Betrogenen, für »Celeste Aida« in die des anhimmelnden Liebenden, für eine Szene aus der polnischen Nationaloper Halka in die des Bangenden, für eine Tosca-Arie in die des über Kunst Philosophierenden und bei »Nessun dorma« in die des Siegessicheren.
Text: Wiener Konzerthaus


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