Literatur

Piersandro Pallavicini - Romanzo per signora/Ausfahrt Nizza


„Ein Roman, sprühend wie ein Film von Woody Allen, der on the road auf den Pensionisten Kerouac trifft.“ (La Stampa)

Piersandro Pallavacini hat mit „Ausfahrt Nizza“ (Folio Verlag, 2014) – aus dem italienischen Original „Romanzo per signora“ (Feltrinelli, 2012) übersetzt von Karin Fleischanderl – eine turbulente commedia all’italiana, einen tragikomischen Roman über fünf Oldies geschrieben, die versuchen, verflossenes Glück in die Gegenwart herüberzuretten. Deutsche Lesung: Michael Kolnberger, Moderation und Übersetzung: Giorgio Simonetto.

Trotz aller Widrigkeiten, die das Leben bereithält, sind zwei Paare und ein Witwer aus der norditalienischen Provinz fest entschlossen, das Leben bis zuletzt zu genießen. Alle mehr oder weniger gebrechlich, fahren sie im Jaguar in den Urlaub nach Nizza und steigen in einem Viersternehotel ab – mit einer Liste exklusiver Restaurants und der American-Express-Karte in der Tasche. Gestärkt von ein paar Joints (vorgeblich aus therapeutischen Gründen), macht sich Cesare, Verlagsleiter in Pension, auf die Suche nach seinem besten Freund, einem Schriftsteller, den er in den 1980er-Jahren gefördert und berühmt gemacht hatte. Nach Jahren des Schweigens fährt dieser ausgerechnet in Nizza in einem Taxi an ihm vorüber. War es tatsächlich Leo? Ist er Patient einer von den Oldies entdeckten, mysteriösen Klinik? Was geht dort vor?

Piersandro Pallavicini, geboren 1962 in Vigevano, lebt mit seiner Familie in Pavia/ Lombardei. Er schreibt für Zeitschriften, Comics, Rock- und Heavy-Metal-Magazine und Rezensionen für die Literaturbeilage „TuttoLibri“ von „La Stampa“. Im Hauptberuf ist er Professor für Chemie an der Universität Pavia im Fachgebiet Nanotechnologie für medizinische Anwendungen.
Seit 1999 literarische Veröffentlichungen, zuletzt „London Angel“ (2012).


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