Klassik

Pierre-Laurent Aimard, Klavier


Alban Berg: Sonate, op. 1
Anton Webern: Variationen für Klavier, op. 27
Arnold Schönberg: Sechs kleine Klavierstücke, op. 19 / Drei Klavierstücke, op. 11
Franz Schubert: Sonate in G, D 894

„Einige versicherten mich, dass die Tasten unter meinen Händen zu singenden Stimmen würden, welches, wenn es wahr ist, mich sehr freut, weil ich das vermaledeyte Hacken, welches auch ausgezeichneten Clavierspielern eigen ist, nicht ausstehen kann, indem es weder das Ohr noch das Gemüth ergötzt.“ So beschrieb Franz Schubert 1825 sein Ideal des Klavierspielers. Bei Pierre-Laurent Aimard bleibt kein Schubert-Traum unerfüllt, wenn er die weichen Akkorde der großen G-Dur-Sonate anstimmt. Dass er aber auch bei Schönberg und Webern „singende Stimmen“ im Klavier entdecken kann, macht seinen Rang als Magier der Anschlagsnuancen aus.


Vergangene Termine