Klassik

Pia Davila, Sopran, Linda Leine, Klavier


Bei der Beschäftigung mit sogenannter »Verfemter Musik« eröffnet sich ein vielfältiges Repertoire an leichtfüßigen, verträumten und humorvollen Liedern. Nicht immer waren die betroffenen Komponisten Verfolgte – und selbst im Zeichen unmenschlicher Schicksale suchte künstlerischer Ausdruckswille immer wieder Zuflucht in Witz und Ironie. Aus tiefster Demut vor der Kraft der Hoffnung widmet sich der Abend dem Humor »verfemter« Komponisten – im »Glauben an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint«.

Arnold Schönberg (1874-1951)
Op. 1, Nr. 1, Erwartung (Dehmel)
aus Brettl-Lieder, no.1, Der genügsame Liebhaber (Salus)
Op. 8, Nr. 1 Natur (Hart)

Peter Kreuder (1905-1981)
Ich wollt’, ich wär ein Huhn (Beckmann)

Erich Zeisl (1905-1959)
Vor meinem Fenster (Holz)
Der Fiedler (von Schaukal)
Der Schäfer (Goethe)
Die fünf Hühnerchen (Blüthgen)

Paul Ben-Haim (1897-1984)
Arabic Song

Walter Braunfels (1882-1954)
Fragmente eines Federspiels (von Arnim)
Die Bachstelz
Das Immlein
Das Königlein
Die Schwalbe
Der Zeisig

Bert Reisfeld (1906-1991) / Albrecht Marcuse (1906-1974)
Mein kleiner, grüner Kaktus (Herda)

Camille van Lunen (*1957)
Windgeschenke (Domin)
Garten (Kolmar)
Chagall (Ausländer)

Robert Stern
aus: Three Songs (words from an anonymous lullaby by jewish prisoners in nazi death camp)
Cradle Song


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