Diverses · Literatur

Philipp Schmid: Senklot. Gedichtband


Am 16. November um 20:30 Uhr präsentiert Philipp Schmid Senklot, seinen ersten Gedichtband, im Alten Widum Ischgl.

Sein Debut vereint selbst verfasste Gedichte mit Werken von bildenden Künstlern wie beispielsweise Bernhard und Eugen Walser oder Erwin Reheis. Live-Musik von Daniel Öttl sowie kleine Snacks runden die Veranstaltung ab. Der Eintritt ist frei. Freiwillige Spenden kommen dem Fonds für unschuldig in Not geratene Menschen im Paznaun zugute. Im Rahmen der Präsentation kann Senklot, solange der Vorrat reicht, käuflich erworben werden.

Bei Senklot handelt es sich um keinen Gedichte-Zyklus, sondern vielmehr um eine Auswahl von Schmids älteren und neueren Werken in Kombination mit bildender Kunst. „Alle Texte haben eine Fragestellung gemeinsam - wo kommt etwas her, wo geht es hin? Wie tief geht es? Ein Senklot misst genau das aus. Es gleicht darüber hinaus auch einem Pendel, das etwas ins rechte Lot rücken kann. Mich faszinieren Harmonie in allen Varianten sowie das Aufzeigen von Kräfteungleichgewichten.“, so der wortgewandte Künstler aus See im Paznaun über sein Werk. Die Idee zu Buch entstand am Mathoner Steinberg, wo Philipp Schmid von Bernhard Walser zur Veröffentlichung eines Buches angespornt wurde. Letzterer steuerte auch die Idee zur Kombination mit bildendender Kunst bei. Senklot ist beim Autor und im Online-Handel erhältlich.

Der Autor
Philipp Schmid wurde 1977 in Zams geboren und wuchs in See im Paznaun auf. Nach dem Gymnasium in Landeck studierte er Germanistik und Geschichte (Lehramt). Er lebt und arbeitet in Innsbruck.

Senklot

Um Empfindungen und Gedanken, deren Fassung sich der deskriptiven und formelhaften Alltagssprache entzieht, Ausdruck zu verleihen, bieten die Lyrik und die visualisierende Kunst Möglichkeiten, tiefer zu greifen. Beide Arten der Kunst bedienen sich im Grunde ähnlicher Mittel und können somit durchaus als verschwistert angesehen werden. Der lyrischen Themenvorgabe folgten eigens angefertigte Kunstwerke, die sich verschiedenen Aspekten der Poesie auf eigene Art annähern. Daneben sind schon existierende Arbeiten mit derselben Intention Gedichten zugeordnet. Obwohl alle im Buch stehende Texte eigenständigen Wert haben, ebenso wie die meisten Kunstbeiträge, sozusagen unabhängig vom jeweiligen Pendant geschaffen wurden, ist bemerkenswert, wie sich beide Gattungen gegenseitig in der Deutung beflügeln können.


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