Literatur · Klassik

Philharmonie Salzburg


‚Ich möchte leben. Ich möchte lachen und Lasten heben / und möchte kämpfen und lieben und hassen / und möchte den Himmel mit Händen fassen / und möchte frei sein und atmen und schrein. Ich will nicht sterben. Nein!, Nein.’ Selma Meerbaum-Eisinger, die 1942 mit nur 18 Jahren im deutschen Arbeitslager Michailowka an Typhus starb, hinterließ ein Stück Weltliteratur.

Geblieben sind ihre sehnsuchtsvollen, melancholischen und trotz allem jugendlich hoffnungsvollen Gedichte. Ihre Liebesgedichte für einen Freund haben bis heute ihre Anziehungskraft nicht verloren. TV-Star Iris Berben las bereits zwölf Texte für eine Hörbuch-CD ein. Nun steht sie mit dem Vermächtnis des jungen Mädchens zusammen mit der Philharmonie Salzburg auf der Bühne, die die Sehnsucht mit ihrem Spiel ‚umhüllt’.

Programm:

JOHANNES BRAHMS ‘Allegro non troppo’ aus ‘Symph. Nr. 4 e-Moll‘
JOHN WILLIAMS Ausschnitte aus ‘Schindlers Liste’
SERGEI PROKOFJEW Ouvertüre über hebräische Themen
GUSTAV MAHLER ‘Adagietto’ aus ‘Symphonie Nr. 5 cis-Moll’
VIKTOR ULLMANN Don Quixote tanzt Fandango
BÉLA KOVÁCS Sholem-alekhem, rov Feidman!

Iris Berben liest die Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger


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