Kunstausstellung

Petra Kaindel - Wohin und zurück


Petra Kaindel über ihre Arbeit:
In meiner Malerei versuche ich, zeitgenössische Tendenzen, die mich beeinflussen, in manchmal mehr, manchmal weniger realistischer, figurativer Form zu verarbeiten. Was mich interessiert, sind menschliche Beziehungen, die Rolle der Frau. Der Jugend-, Schönheits- und Konsumwahn. Die Zeit, die uns durch die Finger rinnt. Einsamkeit. Orientierungslosigkeit in einer Welt der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten - und die Unschuld der Kinder, die sich all dem viel zu früh aussetzen müssen. Mein Anspruch ist, dass jede Arbeit, die ich beginne, meine beste wird. Das hat manchmal, aber nicht immer rein mit Technik zu tun, aber immer mit einem Maximum an Gefühl.

Um das zu verstärken, wähle ich zu jeder meiner Arbeit ein dazu passendes Musikstück – wie eine Filmmusik, die mich während des gesamten Schaffensprozesses begleitet. Ein Portrait wird so zu einer Komposition, zu einer Inszenierung, in der auch der Betrachter der fiktiven Person im Bild zum Protagonisten wird. Manchmal inspiriert mich ein Text, manchmal eine Melodie – und das Tempo der Musik wiederum beeinflusst die Gestalt meiner Arbeit.

„Petra Kaindel sucht in Wahrheit hinter jedem inszenierten Idealzustand nach dem eigentlichen Wesen und Seelenzustand ihrer Protagonistinnen.“
Mag. Heidemarie Weixler-Unterer


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