Literatur

Petra Gstrein - Die kommenden Jahre


Norbert Gstrein erzählt von einem bürgerlichen Ehepaar, das sein Sommerhaus an eine aus Syrien geflohene Familie vermietet. Soziales Engagement, Engagement als Statusgewinn sowie US-amerikanische Blicke auf »die Zustände in Europa« sind Themen des Romans. Höchst aktuell beschäftigt sich Gstrein mit der schwierigen Darstellung von Flucht- und Verfolgungserfahrungen sowie der Frage danach, wer wann und wie über diese Erfahrungen sprechen kann und darf. (Johanna Öttl)

Norbert Gstrein, *1961 in Mils/Tirol, lebt in Hamburg. Studium der Mathematik in Innsbruck, seit 1988 freier Autor. Auszeichnungen (u.a.): 1989 Rauriser Literaturpreis, 1999 Alfred-Döblin-Preis, 2003 Uwe-Johnson-Preis, 2004 Franz-Nabl-Preis, 2014 Anton-Wildgans-Preis. Publikationen: Einer. Erzählung (1988); Anderntags. Erzählung (1989); Das Register. Roman (1992); O2. Novelle (1993); Der Kommerzialrat. Bericht (1995); Die englischen Jahre. Roman (1999); Selbstportrait mit einer Toten. Erzählung (2000); Was war und was ist. Zwei Reden (mit Jorge Semprún, 2001); Fakten, Fiktionen und Kitsch beim Schreiben über ein historisches Thema. Wiener Rede (2003); Das Handwerk des Tötens. Roman (2003); Wem gehört eine Geschichte? Fakten, Fiktionen und Beweismittel gegen alle Wahrscheinlichkeit des wirklichen Lebens (2004); Die Winter im Süden (2008); Die ganze Wahrheit. Roman (2010); In der Luft. Drei lange Erzählungen (2011); Eine Ahnung vom Anfang. Roman (2013); In der freien Welt. Roman (2016).


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