Klassik

Petr Eben - Faust


Der Teufelspakt als Ohrenschmaus - 1976 bekam Petr Eben (1929 – 2007) den Auftrag, eine Bühnenmusik zur Inszenierung von Goethes Faustdrama für das Jubiläum des Wiener Burgtheaters zu schreiben.

Der Teufelspakt als Ohrenschmaus: hell strahlende Registrierungen neben tief dunklen Farben. Die höchste Lage der Manuale neben der Tiefe des Orgelpedals. So präsentiert sich Faust nach Petr Eben.

1976 bekam Petr Eben (1929 – 2007) den Auftrag, eine Bühnenmusik zur Inszenierung von Goethes Faustdrama für das Jubiläum des Wiener Burgtheaters zu schreiben. 1980 wurde diese vom Komponisten, der als zentrale Figur der zeitgenössischen Orgelmusik angesehen wird, fertiggestellt. Die in Goethes Text thematisierte Polarität von Gut und Böse wird auch von Eben kontrastierend dargestellt: weihevoller, ehrwürdig-klassischer Tongebung steht triviale Oberflächlichkeit einer Drehorgel gegenüber. Vielschichtig überträgt Eben auf diese Weise das schnelle Abwechseln von Gegensätzen, die das Zentralthema des Dramas bilden.

Orgel: Aleksej VYLEGZHANIN
Sprecher: Dominik FÖRTSCH, Christoph RADAKOVITS

Um 19.15 Uhr findet in der MUMUTH-Lounge ein moderiertes KünstlerInnengespräch zum Werk, dessen Inhalt und Aufführungsschwerpunkten statt. Der Eintritt dazu ist frei.


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