Literatur

Peter Turrini, Silke Hassler lesen, Edgar Unterkirchner spielt zur Lage des Paradieses - Gedichte von Peter Turrini


Die Lesung von Peter Turrini und Silke Hassler aus der Gedichtsammlung »Im Namen der Liebe« beginnt mit der Beschreibung des hingebungsvollen und nicht enden wollenden Glücks einer noch frischen Liebe, erzählt von den ersten Trübungen, steigert sich über den Betrug und die Lüge zur kämpferischen Auseinandersetzung, führt in die Verzweiflung, Zerstörung und den Irrsinn und endet schließlich in der Erschöpfung und Resignation der Liebenden.

Die Gedichte sind, wenn auch nicht immer tröstlich, in ihrem Ton doch vor allem komisch.

Peter Turrini, geboren 1944 in St. Margarethen in Kärnten, wuchs in Maria Saal auf und war von 1963 bis 1971 in verschiedenen Berufen tätig. Seit 1971 freier
Schriftsteller, lebt in Kleinriedenthal bei Retz. Turrinis Werke wurden in über dreißig Sprachen übersetzt, seine Stücke werden weltweit gespielt.Silke Hassler, geboren 1969 in Klagenfurt, studierte Literaturwissenschaft in Wien und London, lebt in Oberretzbach. Sie schreibt Theaterstücke und Libretti, die in viele Sprachen übersetzt und aufgeführt wurden.

Edgar Unterkirchner, navigiert als Saxophonist und Komponist zwischen verschiedensten Stilen und Projekten. „Kunst lässt sich nicht in Schubladen sperren, Spielfreude noch viel weniger.“
Unterkirchner hat zahlreiche internationale Preise und Auszeichnungen bekommen.
Mit seiner Filmmusik zu Manfred Bockelmann’s „Zeichnen gegen das Vergessen“ ging er in New York in der Kategorie „Best Original Music“ als Sieger hervor und gewann die „World Gold Medal“ bei den New York Festivals. Bei den Global Music Awards in Kalifornien gewann er den ersten Preis in den Kategorien „Best Soundtrack“ und „Best Listener’s Impact“.
Beim Filmmusikfestival Fimucinema Teneriffa den Ersten Preis für die beste Filmmusik in einem Dokumentarfilm.
2017 gehörte er mit seinen Schubert-Interpretationen bei den Global Music Awards in den USA in den Kategorien „Klassische Improvisation“ und „bester Instrumentalist“ erneut zu den Preisträgern.
Verwurzelt in der improvisierten Musik baut er mit seinem ganz persönlichen Stil Brücken zwischen Musikrichtungen und Kulturen, Menschen und Geschichten, Altem und Neuem.


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