Theater

Peter Pan


»Peter Pan« ist eines der abgründigsten Kinderbücher, die jemals geschrieben wurden. Ein Werk, das auf vielen Seiten auch davon spricht, wie es ist, als Kind von den Erwachsenen, auch von den eigenen Eltern missachtet und verleugnet zu werden. Zunächst mit riesigem Erfolg 1904 als Theaterstück aufgeführt, schrieb Barrie später den Roman zu seinem modernen Mythos Peter Pan.

Da staunen das englische Mädchen Wendy Darling und ihr kleiner Bruder nicht schlecht, als plötzlich, eines Nachts, ein seltsamer Junge mit spitzen Ohren namens Peter Pan auf ihrem Fensterbrett landet!
Und was der daherredet! Warum nur hat er diesen seltsamen Wunsch, niemals erwachsen werden zu wollen? Nie wieder Geburtstagsfeiern? Niemals all das machen dürfen, was einem als Kind verboten ist? Erwachsen-Werden ist doch was Tolles! Doch Peter Pan träumt davon, »ewig ein Kind zu bleiben« und sich für »immer aus der Zeit zu verabschieden«… – Und angeblich kommt er aus einem geheimnis-vollen, fernen Reich, in dem »die Großen« schlichtweg nichts verloren haben – Neverland.

Warum sich also nicht ins Abenteuer stürzen und sich von Peter Pan in sein Zauberreich entführen lassen? Ein Ort, der gar nicht so idyllisch ist, wie er Wendy und ihrem Bruder auf den ersten Blick erscheint…
Denn dort haben die »Verlorenen Jungs« wie sie sich nennen, weil sie als kleine Kinder aus dem Kinderwagen fielen und vergessen wurden, gegen ein schreckliches Krokodil zu kämpfen. Ja, noch schlimmer: Sie werden von dem fürchterlichen Piraten Captain Hook verfolgt und gejagt. Und so wild und ungestüm die »Lost Boys« auch tun mögen, ein jeder von ihnen sehnt sich nach Eltern – und mögen diese auch noch so langweilig sein…

Von James Matthew Barrie
In einer Fassung für das Theater der Jugend von Clemens Pötsch
Regie: Michael Schachermaier


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