Vortrag · Theater

Peter Huemer im Gespräch mit André Heller


Im Gespräch wird es um Hellers Werk und Erfahrungen gehen, um den Abschied von Gardone, um sein Projekt in Marokko, um seinen Besuch im Vatikan und um einiges mehr, das sich ergeben wird, aber nicht vorhersagen lässt. Und wieder gilt das Motto aus Hellers chinesischem Zirkus: „Möge die Übung gelingen!“

Im Februar 2014 fand im stadtTheater ein Gespräch Peter Huemers mit André Heller statt, das derart überlaufen war, dass auch am seitlichen Bühnenrand links und rechts noch Zuhörerinnen und Zuhörer saßen. Dieses Gespräch findet nun ein Jahr später eine Fortsetzung.

André Hellers Arbeiten aufzuzählen, bedeutet ein round-up über die Künste: bekannt wurde er zunächst als Disc Jokey auf Ö 3, da war er zwanzig, wurde dann Sängerpoet, Schriftsteller, Schauspieler, Regisseur, Zirkusdirektor, Feuerwerker, Hausbauer und Erfinder von Wunderkammern, Gärtner und Gartenarchitekt, Platzgestalter, Filmemacher und einiges mehr. Der „Falter“ hat diese Vielfalt einmal, um sie auf einen Nenner zu bringen, mit dem Begriff „Multimediakünstler“ umschrieben. Aber auch das ist eine Verengung, weil Hellers künstlerisches Werk weit über jede Art von Medienarbeit hinausgeht. Das alles lässt sich daher nur unter dem Namen seines Schöpfers André Heller zusammenfassen. In diesem Sinne versteht Heller sich selbst seit langem als „Verwirklicher“.


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