Literatur · Diverse Musik · Theater

Peter Englund - Schönheit und Schrecken


Der Historiker Peter Englund stellt die Entwicklung des Ersten Weltkriegs aus der Sicht von neunzehn Zeugen dar, die aus so unterschiedlichen Ländern wie Venezuela und Ungarn, Dänemark und Neuseeland stammen.

Der jüngste ist gerade zwölf, der älteste fünfundvierzig Jahre alt, als der Krieg ausbricht. Nicht alle werden sein Ende erleben.

Aus Englunds Rekonstruktion mit Hilfe von Tagebüchern, Briefen und persönlichen Aufzeichnungen entsteht ein Gegenentwurf zur Geschichte der großen Schlachten und öffentlichen Ereignisse, der mittels einer geschickten Montage dramatischer Monologe erzählt wird.

Hier erfahren wir etwas über intime, persönliche Erlebnisse und Gefühle, die selten in der Sphäre der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Fünf Schauspieler lesen ausgewählte Passagen dieser brillanten und unkonventionellen Geschichtsdarstellung.

Peter Englund ist ständiger Sekretär der Schwedischen Akademie – dem Gremium, das jährlich den Literatur-Nobelpreis vergibt.

BESETZUNG

Fritz Egger, Johannes Silberschneider, Katharina Stemberger, Jürgen Tarrach und Martin Vischer


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