Theater

Persona


Eindrucksvoll setzt sich Ingmar Bergman in seinem 1966 erschienen Film mit den Grenzen der Sprache als Mittel der Verständigung auseinander. Bedeutet Reden Lügen? Was sagen wir wann, und wie meinen wir es? Bergmans „Persona‟ erforscht virtuos den „hoffnungslosen Traum der Wahrhaftigkeit, nicht zu scheinen, sondern zu sein.‟

Mitten in einer „Elektra“-Vorstellung verstummt plötzlich die Schauspielerin Elisabet Vogler. Auch die folgenden drei Monate wird sie kein Wort sprechen. Körperlich und geistig scheint sie gesund. Ist ihr Verstummen ein willentlicher Akt? Eine Verweigerung der Kommunikation? In einem Wochenendhaus am Meer soll die Krankenschwester Alma sie pflegen und versorgen.

Schon bald entwickelt sich zwischen den beiden Frauen eine intensive Verbindung. Die Schauspielerin bleibt in der Rolle der schweigenden Zuhörerin, die Pflegerin beginnt immer mehr von ihrem eigenen Leben preiszugeben, offenbart ihre tiefsten Geheimnisse, Wünsche und Sehnsüchte. Die Beziehung wird immer stärker, bis an die Grenzen der absoluten Identifikation, der Auflösung der Identität ...

Regie: Judith Keller
Bühne und Lichtdesign: Erich Uiberlacker
Kostüme: Ragna Heiny
Visuals: Samuel Käppeli

Mit: Albert Friedl, Sophie Hichert, Christiane Warnecke, Susanne Wende


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