Theater

Pension Schöller



Pension Schöller ist das bekanntestes Stück des Duos Laufs/Jacoby, es wurde am 7. Oktober 1890 am Berliner Wallner-Theater uraufgeführt, vielfach bearbeitet und mehrfach erfolgreich verfilmt – ein echter Schwank-Klassiker, zum ersten Mal am Burgtheater.

„Ich habe schon seit langem einen sehnlichen Wunsch. Da habe ich nämlich vor einiger Zeit einen außerordentlich fesselnden Artikel über Heilanstalten für Geisteskranke gelesen, und da ist natürlich sofort in mir der Gedanke rege geworden, einmal eine solche Anstalt zu besuchen.“Dieser Wunsch des Rentiers Klapproth, der sein beschauliches Landgut in der Provinz verlassen hat, um in der Großstadt das Abenteuer zu suchen und damit zu Hause am Stammtisch zu prahlen, löst eine Kette von aberwitzigen Ver(w)irrungen aus: Denn sein Neffe setzt ihm – als Gegengeschäft für eine großzügige Geldspritze – kurzerhand eine respektable Familienpension als Irrenhaus und deren ein wenig exzentrische Gäste als dessen Insassen vor.

Ein Mann verbringt einen Abend unter „normalen“ Menschen, wähnt sich aber aufgrund falscher, von ihm selbst provozierter Ankündigungen in einer psychiatrischen Anstalt: Pension Schöller variiert mit dem „Bürger in Nöten“, ein Lieblingsthema des Genres Schwank, das in den letzten Jahrzehnten des 19. und den ersten des 20. Jahrhunderts blühte, und dessen populärste Vertreter neben Arnold und Bach und den Brüdern Schönthan das Duo Laufs/Jacoby waren. Pension Schöller ist ihr bekanntestes Stück, es wurde am 7. Oktober 1890 am Berliner Wallner-Theater uraufgeführt, vielfach bearbeitet und mehrfach erfolgreich verfilmt – ein echter Schwank-Klassiker, zum ersten Mal am Burgtheater.

Besetzung:

Philipp Klapproth
Roland Koch
Ulrike Sprosser, Witwe, seine Schwester
Alexandra Henkel
Ida, ihre Tochter
Alina Fritsch
Franziska, ihre Tochter
Marta Kizyma
Alfred Klapproth, sein Neffe
Tino Hillebrand
Ernst Kissling, Maler, Alfreds Freund
Martin Vischer
Fritz Bernhardy, Weltreisender
Michael Masula
Josephine Krüger, Schriftstellerin
Christiane von Poelnitz
Schöller, ehemaliger Musikdirektor
Bernd Birkhahn
Amalie Pfeiffer, seine Schwägerin
Sabine Haupt
Friederike, ihre Tochter
Aenne Schwarz
Eugen Rümpel, sein Neffe
Max Simonischek
Gröber, Major a.D.
Dietmar König
Jean, Zahlkellner
Sabine Haupt
Hilfskellner
Aenne Schwarz
ein Obdachloser
Robert Mayer, Nikolaus Tiller
Regie Team

Regie
Andreas Kriegenburg
Bühne
Harald B. Thor
Kostüme
Andrea Schraad
Licht
Friedrich Rom
Dramaturgie
Hans Mrak
Choreographie
Daniela Mühlbauer