Klassik

Pavel Haas Quartett


Das tschechische Quartett, benannt nach dem in Auschwitz ermordeten Komponisten Pavel Haas, darf man derzeit sicherlich zu den besten seiner Art zählen.

Als besondere Stärken erwähnte ein Kritiker «Kantabilität, Klangsinnlichkeit und rhythmische Vitalität» in seiner Rezension zu einem Konzert, in dem der langsame Satz aus Beethovens lyrischem op. 127 dem Publikum den Atem stocken ließ. Nach Pärts «Fratres», einer seiner ersten Kompositionen im sogenannten Tintinnabuli-Stil, bei dem äußerste Reduktion des Klangmaterials dominiert, steht Bartóks fünftes Streichquartett auf dem Programm, das im Gegensatz dazu von extremen Kontrasten geprägt ist. Neben die schnellen Sätze mit teilweise spielerischen Momenten treten die langsamen voller Klangphantastik.

INTERPRETEN:

Pavel Haas Quartett
Veronika Jaruskova, Violine
Marek Zwiebel, Violine
Radim Sedmidubský, Viola
Peter Jarusek, Violoncello

PROGRAMM:

Ludwig van Beethoven
Streichquartett Es-Dur op. 127 (1822-1825)






Arvo Pärt
Fratres (1977/1982)
Béla Bartók
Streichquartett Nr. 5 Sz 102 (1934)


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