World Music · Klassik

Paul Schuberth


"dark side of sun" heißt das neue Solo-Album des jungen Akkordeonisten.

Das nach "Winterrose" (2008) und "Laub" (2010) nun dritte Werk Schuberths beinhaltet fast ausschließlich Eigenkompositionen und Improvisationen. Der 1994 geborene Künstler schöpft hier aus seiner Erfahrung mit verschiedenen Musikstilen: "unverändert verendet" darf als modernes klassisches Akkordeonstück gelten, in "k4" nähert sich Schuberth nordeuropäischen Musiktraditionen, "flurt" ist ein Improvisationsstück, das dem Akkordeon unheimliche Klänge abverlangt, und "arne" erinnert an französischen Akkordeonjazz.

Paul Schuberth, der an der Bruckner Uni in Linz klassisches Akkordeon und Klavier studiert, wechselt mühelos zwischen E- und U-Musik, wobei sein Interesse auch den Möglichkeiten der elektronischen Musik gilt. Mit dem Stück "Voces Computatri", das vom Computer verfremdete Akkordeonklänge mit einer live dazu gespielten Akkordeonstimme gegenüberstellt, hat er 2007 den Kompositionswettbewerb Klanglandschaften gewonnen.


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