Pop / Rock

Patti Smith


Konzert und Lesung mit Patti Smith im Gartenbaukino. Unter dem Titel „All Saints Day“ gibt sie an diesem Abend eine Performance, begleitet von ihrem langjährigen Pianisten und Gitarristen Tony Shanahan.

Patti Smith, in Chicago geboren , aufgewachsen in South Jersey, wanderte im Jahr 1967 nach New York aus, wo sie auf Robert Mapplethorpe traf ?der Beginn einer fruchtbaren, künstlerischen Beziehung, die durch gegenseitiges Ermutigen zu kreativer Arbeit gezeichnet war. Schon Patti Smiths erste Aufnahme „Horses“ aus dem Jahr 1975 wurde zu einem wegweisenden Album, gefolgt von „Radio Ethiopia“ (1976), „Easter“ (1978) und „Wave“ (1979). Im Jahr 1980 zog sie nach Detroit, heiratete Fred „Sonic" Smith, mit dem sie zwei Kinder hat - Jackson und Jesse, mittlerweile beide selbst angesehene Musiker. 1988 nahmen Patti und Fred Smith das Album „Dream Of Life“ auf. Nach Freds Tod im Jahr 1994 ging Patti nach New York zurück, um in die nächste Phase ihres Lebens überzugehen. Die Alben, die seitdem veröffentlicht wurden heißen „Gone Again“, „Peace and Noise“, „Gung Ho“,“trampin“, „Twelve“ sowie eine Compilation namens „Land“, und eine Neuauflage ihres Debütalbums, nun unter dem Namen „Horses/Horses“.

Patti Smith war immer schon mehr als „nur“ Musikerin, ein kreatives Allroundtalent quasi: sie ist Autorin von „Witt“, „Babel“, „Coral Sea“,“ Woolgathering“, „Auguries of Innocence“ sowie ihrer derzeit hochgelobten Memoiren mit dem einfachen Namen „Just Kids“, die 2010 mit dem National Book Award ausgezeichnet wurden. Patti Smiths Kunst wurde immer wieder in internationalen Galerien und Museen der Welt ausgestellt.

Im Jahre 1978 wurde ihre Ausstellung „Strange Messenger“ von der Robert Miller Gallery in New York kuratiert, und im Jahr 2002 im Andy Warhol Museum erneut ins Leben gerufen. Weiters wurde im Jahr 2008 die umfangreiche Ausstellung „ Land 250“ in der Cartier Stiftung für zeitgenössische Kunst vorgestellt. Neben einer Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame wurde Patti Smith auch der Titel „Commandeur des Arts et des Lettres“ vom französischen Kulturministerium verliehen, weiters der Ehrendoktor der Rowan State University, des Pratt Institute of Art sowie des School of Art Institute Chicago. Steven Sebrings Dokumentarfilm „dream of life: the movie“ (2008) erhielt internationale Anerkennung und wurde mit einer Emmy-Nominierung belohnt. Zwei Jahre darauf wurde Patti Smith von ASCAP mit dem Founders Award für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. 2011 wurde Patti Smith vom Time Magazine unter den 100 einflussreichsten Menschen der Welt gelistet, sowie vom Rolling Stone als eine der 100 Greatest Artists angeführt. Im selben Jahr war sie unter anderem auch Empfängerin des Polar-Preises in Schweden, der für bedeutende Leistungen in der Musik verliehen wird und auch international Anerkennung findet.

Ausstellungen im Jahr 2011 waren unter anderen „Babelogue" in der New York City’s Hunter College’s Art Gallery, welche die „9.11 Strange Messenger“ Siebdrucke beinhaltete sowie „Camera Solo“ im Hartford’s Wadsworth Atheneum. New Yorker Hunter College Art Gallery September 7 - Dezember 3, 2011, die die 9,11 Seltsame Messenger Siebdrucke und "Camera Solo" bei Hartford Wadsworth Atheneum 20. Oktober 2011-Februar 2012 umfasst. Patti Smith und ihre Band haben ein neues Studioalbum aufgenommen, das im Sommer 2012 veröffentlicht werden soll. Bis dahin wird sie weiterhin Performen, Schreiben, Malen und ihre sozialen Anliegen, etwa sich für die Einhaltung der Menschenrechte einzusetzen, weiterverfolgen.


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