Klassik

Passio crucis


Balduin Sulzers Werkkatalog ist beachtlich:
401 Opus-Nummern umfassen Genres von Kammermusik bis zu großen Symphonien und – für einen Priester, der Sulzer bei den Zisterziensern in Stift Wilhering ist, selbstverständlich – auch viele geistliche Werke: Kantaten, Oratorien und Messen, die oft auch mit seinem „Hauptinstrument“, der Orgel, verbunden sind. Wie geht Sulzer an seine Werke heran? „Zunächst geht’s ans Improvisieren am Klavier“, erklärt er. „Fantasieren, spitisieren, den Spieltrieb anfachen und ihn ins sportlich Bravouröse lenken, ins Tänzerische, ins Poetisierende, Meditierende …“ 1976 entstand Passio crucis, das, wie der Titel schon sagt, eine „Meditationsmusik über das Leiden und Sterben Christi“ darstellt, in der Sulzer die „menschlichen Aspekte des Kreuzestodes in den Vordergrund rücken“ möchte.

In seinem Zyklus Auf Flügeln des Gesanges widmet Universitätsdekan Thomas Kerbl diesen Abend seinem Lehrer Balduin Sulzer – unvergessener Motor der Jugendjahre im Musikgymnasium. In Zusammenarbeit der Anton Bruckner Privatuniversität mit dem Musikgymnasium Stifterstraße und mit der Choreinstudierung durch Wolfgang Mayrhofer und Michael Wruss verspricht der Abend für Balduin Sulzer ein wahres Fest zu werden!

KünstlerInnen:

Katerina Beranova Sopran
Guido Baehr Bariton
Elke Eckerstorfer Orgel
Mozartchor des Musikgymnasiums Linz
Oö. Männerchorvereinigung 2016
Harmonices mundi
Josef Sabaini Konzertmeister
Thomas Kerbl Dirigent

Programm:

B. Sulzer: „Phantasia quasi improvisata“ für Orgel Solo (UA)
Psalmen für gemischten Chor und Orgel op. 18,
Tenebrae factae sunt für Männerchor,
Orgel und Orchester (UA)
Passio crucis für Sopran, Bariton, Chor und Orchester


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