Theater

Parzival


Gahmuret, der Vater Parzivals, ist ein wahrer Abenteurer und stirbt vor Parzivals Geburt – aus unheilbarer Abenteuerlust – vor den Toren Bagdads. Parzivals Mutter, Königin Herzeloyde, die alle schädlichen Vorbilder von ihrem Sohn fernhalten will, zieht mit ihm in einen menschenleeren Wald, wo sie ihn mit allen Mitteln ahnungslos von der Welt außerhalb des Waldes hält.

Aber Kinder kommen nicht nach fremden Leuten, und die Dummheit macht den jungen Parzival nur umso abenteuerlustiger. Als schließlich Ritter in dem Wald auftauchen, gibt es für ihn kein Halten mehr – auch wenn Parzival sie zuerst für Engel hält. Die Abenteuer Parzivals, der nicht nur dumm ist, sondern auch keinen Schimmer davon hat, was Mitgefühl bedeutet, werden in Tankred Dorsts Version des mittelalterlichen Stoffs nicht verherrlicht. Seine Unschuld öffnet Parzival aber auch den Blick für Grundfragen des Menschseins. In seiner Auseinandersetzung mit der Artus-Sage schrieb Tankred Dorst über viele Jahre hinweg an dem Parzival-Text immer weiter.

Besetzung:

Regie: David Bösch
Bühne und Kostüme: Patrick Bannwart
Musik: Bernhard Moshammer
Licht: Felix Dreyer
Dramaturgie: Andreas Erdmann

Parzival Lucas Gregorowicz
Gawain/Ritter Pinel Le Savage Dietmar König
Ritter Bedivere/Galahad Daniel Jesch
Der nackte Mann Oliver Stokowski
Herzeloide/Blanchefleur Regina Fritsch


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