Kunstausstellung

Paradise (to be) Regained


Dank Beton, Plastik und Plutonium darf man mittlerweile vom Anthropozän sprechen und seine unabwendbaren Folgen trotzdem ignorieren. Aus dem Vollen schöpfen geht auch weiterhin, es hat vielmehr erdgeschichtliche Dimension – globalkollektive Gegenmaßnahmen finden indessen selten Mehrheiten.

Was die Natur zu bieten hat, ist uns seit jeher eine selbstverständliche Ressource. In der Genesis fordert der christliche Gott schließlich konkret dazu auf, sich die Erde untertan zu machen. Zu Beginn war dieses Unterfangen relativ gefahrlos (für die Natur und für den Menschen selbst). Inzwischen ist viel passiert. Dank Beton, Plastik und Plutonium darf man mittlerweile vom Anthropozän sprechen und seine unabwendbaren Folgen trotzdem ignorieren. Aus dem Vollen schöpfen geht auch weiterhin, es hat vielmehr erdgeschichtliche Dimension – globalkollektive Gegenmaßnahmen finden indessen selten Mehrheiten. Für Katastrophen gibt es Filme, für nachhaltige Imagekampagnen hegt man einige Flecken unberührter Restnatur. Künstlerinnen und Künstler beschäftigen sich mit den verschiedenen Facetten der Naturgewalt Mensch: zwischen Ausbeutung, Inszenierung und Inspiration.

kuratiert von zweintopf

mit Breathe Earth Collectiv, Karmen Jancar, Richard Kriesche + Peter Gerwin Hoffmann, Wolfgang Müller, Next Nature Network, Laura Pugno, RESANITA, Céline Struger, Bruno Veiga, Robert Voit.


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