Pop / Rock · Metal

Paradise Lost


Paradise Lost mit neuem Album „The Plague Within".

Paradise Lost mit neuem Album „The Plague Within"



13 Alben haben PARADISE LOST in ihrer über 20jährigen Karriere abgeliefert – Höhepunkte aufzuzählen, wäre zwecklos. Die einzige Band, mit der sie verglichen werden können und sollten, sind, nun, PARADISE LOST. Ende Mai erscheint nun Album Nummer 14 mit dem klingenden Namen „The Plague Within“.

Seit Anbeginn ihrer Karriere, die bis ins Jahr 1988 zurückreicht, und ihrem Debüt aus dem Jahr 1990 ( „Lost Paradise“) haben PARADISE LOST eine Achterbahnfahrt von Höhen und Tiefen hinter sich gebracht, die mit ihrem vierten Album, „Icon“, erst richtig begann. Dieses Album zeigte PARADISE LOST als eine Band, die mehr anzubieten hatte als ihren etablierten Doom-Death-Metal-Sound – eine Tatsache, die sie unmissverständlich mit dem Nachfolgealbum „Draconian Times“ klarmachten, einem Werk, das noch heute als Goth-Metal-Meilenstein gilt. Dass sie ihren internationalen Durchbruch nur zwei Jahre später mit einem Ausflug ins Electronica-Reich fortsetzten ( „One Second“), verschreckte die Kollektivseele der inbrünstigen Fanbase von PARADISE LOST, und doch konnten sie mit dieser neuen Ausrichtung eine ganz neue Anhängerschaft für sich gewinnen. Beginnend mit dem 2002er Album „Symbol Of Life“ kehrte die Band dann nach und nach zu jenen Gewässern zurück, die sie einst hervorgebracht hatten: Die Elemente ihres favorisierten Doom-Goth-Sounds wurden wieder dunkler und lauter mit jedem folgenden Album, und jedes Mal wartete man mit Spannung darauf, wie weit PARADISE LOST diese Rückkehr führen würden.

Ihr vorletztes Werk „Tragic Idol“ war schließlich das Album, auf das Fans der „Icon“- und „Draconian Times“-Ära seit langem fieberhaft warten.

Aufgenommen in den The Chapel Studios in Lincolnshire, England (wobei die Vocals in den Fascination Street Studios im schwedischen Örebro aufgezeichnet wurden), und gemixt und -mastert von Jens Bogren (Opeth, Borknagar), erweist sich „Tragic Idol“ als kompromissloses Album, das laut Gitarrist Greg Mackintosh „mehr von klassischem Metal und klassischem Doom-Metal beeinflusst wurde als von irgendetwas sonst“. Sänger Nick Holmes übernimmt wie immer die Führung und singt sich die Seele aus dem Leib, anstatt sich durch das Album zu growlen und summen. In einer Zeit, in der Gothic Metal oft darüber definiert wird, wie gut ein Sänger den verstorbenen, großen Peter Steele (Type O Negative) imitieren kann, attackiert Holmes mit einer Vielfältigkeit und Aggression, die sowohl für altgediente Möchtegern-Goth-Helden als auch für Szene-Newcomer die Messlatte nach oben schraubt. Und 2015 geht es in genau dieser Liga weiter: das neue Studioalbum „The Plague Within“, fantastisch organisch produziert von Jaime Gomez Arellano (Ghost BC, Ulver, Cathedral) und optisch veredelt von einem selbstverständlich handgezeichneten Cover von Zbigniew M. Bielak (Watain, Behemoth) ist ein morbides, melancholisches Meisterwerk der führenden Band des Genres.


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