Klassik

Pannonische Philharmonie


Mit der 9. Sinfonie d-Moll op 125 und der Missa Solemnis D-Dur Op 123 erlangte Ludwig van Beethoven einen Gipfel, der von keinem anderen seiner Werke erreicht, geschweige denn überboten worden ist. Auch in ihrem inneren und geistigen Gehalt sind es Ausnahmewerke, die alle Bereiche seelischen Erlebens einschließen.

Mit dem 7. Mai 1824, dem Tag der Uraufführung der 9. Sinfonie, hat der Siegeslauf des grandiosen Werkes begonnen. Die Zuhörer jubelten bereits bei dieser Erstaufführung dem völlig ertaubten Meister enthusiastisch zu. Ludwig van Beethoven, völlig vereinsamt, hat mit dieser Sinfonie der Menschheit eine großartige Hymne an die Gemeinschaft, an die Unsterblichkeit der Hoffnung und an die Liebe geschenkt. Das diesjährige Silvesterkonzert wird eröffnet mit dem ausladenden Violinkonzert von Ludwig van Beethoven.

Ludwig van Beethoven komponierte sein einziges Violinkonzert in D-Dur Op 61 während der fruchtbaren Schaffensperiode des Jahres 1806. Die Uraufführung des Werkes fand in einer Akademie mit dem Geiger Franz Clement am 23. Dezember 1806 in Wien unter der Leitung des Komponisten statt. Beethovens Violinkonzert steht neben dem Violinkonzert von Johannes Brahms auf einsamer Höhe. In seinem formalen und geistigen Gehalt hat das Konzert symphonisches Format. In dem diesjährigen Silvesterkonzert wird der weltweit gereiste Geiger COREY CEROVSEK spielen, dessen Wurzeln väterlicherseits in Graz und mütterlicherseits in Feldbach zu finden sind. Corey Cerovsek hatte bereits mehrere große erfolgreiche Soloauftritte mit der Pannonischen Philharmonie unter der Leitung von Alois J. Hochstrasser auch in Graz. Die Mitglieder des Interpannonischen Concertvereines mit seinen Ensembles Grazer Concertchor, Pannonische Philharmonie und seinem Künstlerischen Leiter Alois J. Hochstrasser sowie allen Mitarbeitern freuen sich sehr, den Jahresabschluss 2015 mit Ihnen gemeinsam feiern zu können, und wünschen Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2016.

Ludwig van Beethoven:
Konzert für Violine und Orchester D-Dur Op 61
Ludwig van Beethoven:
9. SINFONIE d-Moll Op 125
mit Schlusschor
über F. Schillers Ode „An die Freude“
für großes Orchester, Soli, Chor und Orchester

COREY CEROVSEK – Violine
TÜNDE SZABOKI – Sopran
BARBARA SCHWABEGGER - Alt
MARLIN MILLER - Tenor
K. S. ROBERT HOLL – Bass
GRAZER CONCERTCHOR
PANNONISCHE PHILHARMONIE
Musikalische Leitung: ALOIS J. HOCHSTRASSER

Info-Website: www.interpannon.eu


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