Vortrag · Diverses

Pandemic Cinema: Film/Politik/Epidemokratie


Buchpräsentation mit Clips und Diskussion
Covid-19 im Jahr der 20/20 vision: Klarsicht in (Zeit-)Versetzung. Pandemien sind in Machtverhältnisse eingefasst, und während Medien – Fernsehen, Videocoronferenz – Teil des Seuchen-Managements sind, liegt das Kino in einem Halb- Außen: zum Kommunizieren zu klobig, zur Ansteckungsvermeidung
zu öffentlich, für audiovisuelle Grundversorgung überflüssig. Dabei gibt sein Massenformat Spielfilm Zugänge zur Wirklichkeit in Geschichtlichkeit, macht das Soziale in der Seuche als Problem wahr- nehmbar. Konstant ist der Konflikt, kategorisch die Kontingenz als Contagion, Politik durchzieht alles – von Lang und Wyler zu 28 Days und 93 Days, vom indischen Retracing zur Hamburger Krankheit.

Drehli Robnik, Theorie-Vermittler, Freelancer, Edutainer, Wien-Erdberg
Moderation: Jan-Hendrik Müller, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien

Drehli Robnik: Ansteckkino: Eine politische Philosophie und Geschichte des Pandemie-Spielfilms von 1919 bis Covid-19, neofelis: Berlin 2020
Konzept: Drehli Robnik für PolitikProjektionen ¦ VielimFilm und das IWK


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