Klassik

Pablo Márquez, Gitarre, Anja Lechner, Cello, David Helfgott, Klavier


Die Nacht steht für das Geheimnis, den Traum und die unsichtbaren Tiefen der Seele. Der argentinische Gitarrenvirtuose Pablo Márquez taucht gemeinsam mit der deutschen Ausnahmecellistin Anja Lechner in die nächtlichen Stimmungen von Franz Schubert ein.
Die gemeinsame Liebe zu dem Genre Lied und zur Musik von Franz Schubert wies den Weg zum vorliegenden Programm Die Nacht, das im November 2018 bei ECM Records erschienen ist. Die Gitarre fasziniert in ihrer Zwiesprache mit dem Cello und lässt dabei eine äußerst intime Klangsprache entstehen, die den Zuhörer unmittelbar in ihren Bann zieht.
Der argentinische Gitarrist Pablo Márquez ist einer der außergewöhnlichsten Künstlerpersönlichkeiten der klassischen Gitarre. Seine Klangkultur und die enorme stilistische Bandbreite seiner tiefgehenden Interpretationen machen jedes seiner Konzerte zu einem besonderen Erlebnis.
Was Anja Lechners Spiel auszeichnet, ist neben technischer Perfektion und musikalischer Tiefe seine Vielseitigkeit. Ungeachtet ihrer klassischen Ausbildung verfügt die deutsche Cellistin über außergewöhnliche Fähigkeiten zur Improvisation. Seit 1996 entstanden bei ECM Records eine Reihe herausragender Aufnahmen, die die Cellistin als unverwechselbare musikalische Stimme international bekannt gemacht haben.

David Helfgott
Nach seinem triumphalen Konzert beim 10. Festivaljubiläum von La Guitarra esencial 2017 kehrt der australische Starpianist und Ausnahmemusiker David Helfgott zum 13. Gitarrenfestival an den Millstätter See zurück.
David Helfgotts Karriere ist beispiellos. 1947 als Sohn polnisch-jüdischer Eltern in Melbourne geboren, zeigte er bereits als Kind herausragendes Talent als Pianist. Mit 19 Jahren verließ er Australien und ging nach London, wo er am Royal College of Music sein Klavierstudium aufnahm. Dort wurde er von Cyril Smith ausgebildet, der ihn mit dem Jahrhundertpianisten Horowitz verglich. Am College gewann David Helfgott zahlreiche Auszeichnungen, darunter auch den Dannreuther Preis, den er für seine Aufführung von Rachmaninoffs 3. Symphonie erhielt.
Gegen Ende seines Studiums versank er in eine schwere emotionale und mentale Krise. Viele Jahre verbrachte er in medizinischer Behandlung, bis er wieder zur Musik fand. Mitte der neunziger Jahre kehrte er auf die Bühne zurück. Er gab Konzerte in Australien und Europa. Der oscarprämierte Film Shine – Der Weg ins Licht (1996) ebnete ihm endgültig den Weg zum internationalen Erfolg. Seither trat er in den berühmtesten Konzertsälen der Welt auf. Berührende Augenblicke aus seinem Leben fängt die Dokumentation Hello I Am David! aus dem Jahr 2016 von Cosima Lange ein. Der Film begleitet den außergewöhnlichen Musiker auf seiner Konzertreise mit den Stuttgarter Symphonikern durch Europa.
David Helfgott am Klavier ist ein Erlebnis wie kein anderes. Unverwechselbar impulsiv und von einzigartiger Brillanz spielt er, was er fühlt, sagt, was er denkt, und berührt Menschen – im wahrsten Sinne des Wortes.
„Helfgott teilt sich den Menschen durch seine Kunst mit. Er spielt nicht nur Musik, er verkörpert sie und trägt sie in Kopf, Herz und Seele spazieren …“ Kronen Zeitung


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