Diverses · Literatur

Out of Joint - Climate Change


Klimawandel, Massensterben, Ressourcenknappheit sind Schlagworte eines sich verdichtenden globalen Krisenzszenarios und katastrophaler Zustände unseres Planeten. Wie kann Literatur in Zeiten der „großen Verblendung“ (Amitav Gosh) darauf reagieren? Ist der globale Rahmen zu groß für sie? Gibt es Formen des Aktivismus, die für die Literatur interessant sind? Wie kann sie große abstrakte Fragen, sowie das Menschenleben weit überschreitende Kausalitäten in sinnliche Konkretion übersetzen? Im ersten Teil des Abends werden wir auf die Verbindung von Literatur, Recht und Öko-Aktivismus eingehen – Kathrin Röggla wird das Gespräch mit Tanja Busse („Das Sterben der anderen“) und suchen, im zweiten Teil des Abends wird sie mit Cécile Wajsbrot (Zerstörung, Wallstein 2020) und Monika Rinck, die gegenwärtig an ihrer Frankfurter Poetikvorlesung über „Literatur und Prognostik/Vorhersage“ schreibt, sprechen.

18.00 Uhr
Ein Klimatribunal, ein Artentribunal?
Kathrin Röggla: Theater des Anthropozäns (Lesung).
Tanja Busse: Das Sterben der anderen (Lesung).
Anschließend Gespräch mit Kathrin Röggla, Tanja Busse und Eva Schulev-Steindl (ClimLaw: Graz) über Literatur, Recht und Öko-Aktivismus.

19.30 Uhr
Dystopie und Nachhaltigkeit in der Literatur
Cécile Wajsbrot: Zerstörung (Lesung).
Monika Rinck: Nachhaltigkeit und Vergeudung in der Literatur (Statement).
Gespräch: Kathrin Röggla, Cécile Wajsbrot und Monika Rinck über die Möglichkeiten der Literatur im Umgang mit den gegenwärtigen Krisen…


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