Kunstausstellung

Otto Zitko


Otto Zitko wird die Räume unserer Galerie in der Maria-Theresien-Straße erneut umgestalten, wie er dies bereits 2007 getan hat. In einem ersten Schritt platziert Zitko mehrere weiße Aluminiumtafeln verschiedener Größe an den Wänden der Ausstellungshalle.

Mit starken Pinselstrichen zieht Zitko seine Linie an den Wänden entlang, verdichtet da und dort, wechselt die Breite des Malutensils oder auch die Farbe. Es entspinnt sich nach und nach ein Netz, dessen Knoten und Spiralen immer wieder, manchmal auf, manchmal neben den zuvor platzierten Aluminiumtafeln kulminieren. In seinem nomadischen Linienziehen erkundet Otto Zitko auch diesen Raum über seine Grenzen.

Die Linie als primäres Element der Darstellung wird bei Zitkos Raumentdeckungen sowohl zur Spur, die hinterlassen wird, wie auch zur Folgemarke, der er nachstrebt. Durch die Erkundung der Grenzen des Raumes mit und durch die Linie wird dessen Struktur gebrochen, und Zitko ersetzt die architektonische Symmetrie der Räume durch seine eigenen Grenzziehungen. Die Ausstellungsräume selbst werden zur Ausstellung, die Hallen der Galerie werden zu Traumräumen Otto Zitkos. Räume, die betreten werden können und die durch die Besucher erkundet und durchwandert werden sollen. Eine Linie, die Otto Zitko zieht, wenn er malt, setzt die Linie fort, welche der Künstler schon vor langem begonnen hat. (Herbert Lachmayer)

Otto Zitko, geboren 1959 in Linz, lebt und arbeitet in Wien. 1977-1982 Universität für angewandte Kunst Wien, 1996 Msgr.-Otto-Mauer-Preis, 2004 Preis der Stadt Wien für bildende Kunst; wichtige Ausstellungen.

Öffnungszeiten
Di. bis Fr. 12 bis 18 Uhr, Sa. 10 bis 17 Uhr


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