Literatur · Kabarett

Otto Schenk - Sternstunden und alte Hüte


In seinem Programm „Sternstunden und alte Hüte", präsentiert Otto Schenk nicht nur die Höhepunkte seiner Leseprogramme: von Theatergeschichten bis zum „Halleyschen Kometen", von Dirigentenparodien bis zu seinen Witzen gibt es ein Wiederhören mit den Glanzlichtern und Sternstunden des Humors.

Über Videozuspielungen erlebt das Publikum noch einmal die „alten Hüte", nämlich ein Wiedersehen mit den besten Szenen aus den letzten fünf Jahrzehnten, in denen er mit Starkomödianten wie Helmuth Lohner, Alfred Böhm, Oskar Czerwenka und vielen anderen die besten Sketsche aufnahm. Einen besonderen Höhepunkt bietet er am Schluss des Programms.

Otto Schenk wurde am 12.6.1930 in Wien geboren. Nach der Matura studierte er in Wien am Max Reinhardt Seminar und bis zur 1. Staatsprüfung Jura an der Wiener Universität.

Seine Theaterkarriere begann er als Schauspieler am Wiener Volkstheater und am Theater in der Josefstadt. 1953 machte er erstmals als Regisseur an einem Wiener Kellertheater auf sich aufmerksam.

Sein Debüt als Opernregisseur gab er 1957 am Salzburger Landestheater mit Mozarts "Zauberflöte". In diese Zeit fiel auch der Beginn seiner Fernseharbeit. Der Durchbruch in die internationale Spitzenklasse der Opernregisseure gelang ihm 1962 mit der Inszenierung von Alban Bergs "Lulu" an der Wiener Staatsoper und ebenfalls 1962 inszenierte Schenk mit großem Erfolg bei den Wiener Festwochen Gottfried von Einems "Dantons Tod" und "Die Zauberflöte" bei den Salzburger Festspielen.
1970 gelang ihm eine umjubelte "Fidelio"-Inszenierung unter der musikalischen Leitung von Karl Böhm an der Metropolitan Opera in New York. Auch an anderen führenden Opernhäusern der Welt, u.a. an der Mailänder Scala und der Covent Garden Opera London, hatte Otto Schenk erfolgreich inszeniert. In Deutschland war er vor allem an den Opernhäusern München, Hamburg, Berlin und Stuttgart tätig.

Von Oktober 1988 bis August 1997 war Schenk Direktor der Theaters in der Josefstadt, der Kammerspiele und des Rabenhof. In seiner Direktionszeit gelang ihm, sein Theater zum bestausgelasteten deutschsprachige Theater zu machen.
Aber auch Film, Fernsehen und zahlreiche Bühnen versuchten immer das Multitalent für sich zu gewinnen. Schenks Inszenierungen und Auftritte am Wiener Burgtheater oder bei den Salzburger Festspielen waren stets Garanten für höchstes Niveau. Seine bisher letzte Rolle in Salzburg war der "Rappelkopf" im "Alpenkönig und Menschenfeind". Die Aufführung war 1996 und 1997 der Publikumserfolg Nr. 1 bei den Salzburger Festspielen. In Wien steht Otto Schenk sowohl im Theater in der Josefstadt und in den Kammerspielen,wie auch im Akademietheater mehrmals pro Woche auf der Bühne.

In den Kammerspielen feiert Otto Schenk mit dem Stück "Othello darf nicht platzen" seit 10 Jahren und beinahe 400 Vorstellungen einen absoluten Wiener Theaterrekord !

Trotz dieser enormen Präsenz auf der Bühne hat Schenk immer noch Zeit für Gastspiele in ganz Österreich und Deutschland. Seine seit über 20 Jahren umjubelten Lesungen, gelten beim Publikum als wahre Kostbarkeiten des Humors und zeugen von der Brillianz seiner schauspielerischen Interpretation.Aber auch mit dem Einpersonenstück "Die Sternstunde des Josef Bieder" gastiert Otto Schenk in ganz Österreich und Deutschland.


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