Wienerlied

Otto Lechner & Die Wiener Zieharmoniker


Musik ist ein schlechter Trost, aber manchmal der beste, den wir haben.“ Lakonisches Fazit des 1964 in Melk geborenen Otto Lechner, der sich vorgenommen hat, mit mindestens 15 Kollegen das Publikum in der Burg Gars abheben zu lassen. Dass ihm das gelingt, steht außer Frage: „Otto Lechner an den Tasten, das heißt vor allem: stupende Musikalität und ein einzigartiges ,,Feeling“. Kaum ein anderer Akkordeonist versteht es wie er, über ostinaten Figuren zu improvisieren, Melodiebögen zu spannen, sie zu brechen und in ihre Elemente zu zerlegen. Und kaum ein anderer schöpft die klanglichen Möglichkeiten des Instruments so sehr aus: Lechner trommelt auf seiner Quetschn wie auf einem Perkussionsinstrument, integriert das Schnaufen des Balges in seine Musik, lässt das Ding klingen wie dereinst Jimi Hendrix seine Gitarre, samt Wah-Wah-Pedal.“ (Falter). Lechner, seit seinem 15. Lebensjahr blind, ist ein Vollblut-Musiker und -Komponist , der sich zwischen Literatur, Theater und Jazz bewegt. Kaum ein anderer Akkordeonist ist wie er in der Lage, sein Instrument bis an die Grenzen all seiner klanglichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Und wenn er dann auch noch begleitet wird von seinem 15-köpfigen Ziehharmonischen Orchester, hebt das Publikum ab.


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