Kunstausstellung

Othmar Zechyr und Johann Jascha


Das Museum Angerlehner zeigt einen Querschnitt der künstlerischen Arbeit der beiden oberösterreichischen Zeichner Othmar Zechyr und Johann Jascha: Zechyrs Landschaften, Agrar- und Maschinenstädte, Stencilscapes, Flugobjekte, Berg- und Heuformationen, Briefe, Kalligraphien, „wildromantische“ Landschaften und Arbeiten aus dem Zyklus „Alexanderschlachten“ mit Feder und Tusche, Farbkreide oder geätzt; Jaschas Aktionsfotos und Arbeiten auf Papier von den figurativen Zeichnungen der 1970er Jahre über die strengen „Köpfe“ und dynamischen Zeichnungen mit Graphit zu den abstrakten und „komplexen“ Arbeiten mit Farbstift, Tempera und Acryl und den „Raumlinien“ in schwarz-weiß.

Natur und Technik, Katastrophen sowie meditative Abstraktion bei Zechyr, expressive körperliche Geste in den Aktionen um 1970 und auch in den erotisch-sinnlichen figurativen und abstrakten Zeichnungen bei Jascha. 80 Prozent der gezeigten Werke stammen aus der Sammlung Angerlehner.

Zechyr und Jascha waren Freunde und Weggefährten. An einigen der denkwürdigen 16 Symposien, die Jascha mit dem Schwerpunkt Zeichnung von 1969 bis 2007 organisierte und die dem Medium Zeichnung im Land von Clemens Brosch und Alfred Kubin zur heutigen Blüte und breiten Anerkennung verhalfen, nahm Zechyr als Zeichner, streitbarer Diskussionspartner und inspirierter Musiker teil. Im Museum Angerlehner werden sie wieder zusammengebracht und ihre Arbeiten in zwei parallelen Ausstellungen gezeigt.


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