Theater

Otello darf nicht platzen


Zweifellos gehört dieses brillant komponierte Theaterstück zu den besten Komödien, die je geschrieben wurden. Die Schloss Spiele Kobersdorf zeigen 2016 dieses weltweite erfolgreiche Lustspiel, in dem auf raffinierte Weise gezeigt wird, dass echte, zu Herzen gehende Komik aus tiefster Not und Verzweiflung geboren wird. Dabei beginnt alles ganz harmlos … Eine Kleinstadt fiebert einem großen Ereignis entgegen: ein Superstar wird erwartet.

Komödie von Ken Ludwig. Deutsch von Ursula Lyn

Tito Merelli, der Mann mit der göttlichen Stimme, kommt nach Cleveland um die Titelrolle in Giuseppe Verdis Oper „Otello“ zu singen. Die Premiere beginnt in wenigen Stunden, doch vergeblich wartet man auf den italienischen Welttenor: allen voran Operndirektor Saunders, seine Tochter Maggie, sein Assistent Max, das gesamte Opernensemble … Endlich! Merelli und seine Ehefrau kommen im Hotel an. Und jetzt beginnen Verwirrungen ungeahnten Ausmaßes: Der Opernstar hat keine Lust an der Generalprobe teilzunehmen – eine Katastrophe! Und als seine eifersüchtige Gemahlin Saunders Tochter im Wandschrank entdeckt – will Maggie wirklich nur ein Autogramm von Tito Merelli?? – und wutentbrannt abreist, ahnt der Operndirektor die auf ihn zukommenden Probleme. Er beauftragt Max, den Sänger bis zum Beginn der Vorstellung nicht aus den Augen zu lassen. Die beiden, von ihren Charakteren so unterschiedlichen Männer freunden sich an. Tito gibt Max sogar eine Gesangsstunde, sie plaudern, sie essen, sie trinken und trinken und … Und schon bahnt sich die nächste Katastrophe an.

Es spielen: Wolfgang Böck, Alexander Braunshör, Marie-Therese Futterknecht, Sarah Jung, Gerhard Kasal, Anna Kramer, Gertrud Roll und Erich Schleyer.

Inszenierung: Michael Gampe
Bühnenbild und Lichtgestaltung: Erich Uiberlacker
Kostüme: Gerti Rindler-Schantl
Produktionsleitung: Karin Gollowitsch

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E-Mail: schloss-spiele@kobersdorf.at, www.kobersdorf.at

„Otello darf nicht platzen“ ist ein Theaterstück, dessen Situationskomik komponiert ist wie eine Partitur und dessen Dialoge so schwebend dahertanzen wie klassisches Ballett. 1986 wurde es fürs Londoner West End produziert, im Globe Theatre (seit 1994 umbenannt in Gielgud Theatre) uraufgeführt und für den Laurence Olivier Award als Komödie des Jahres nominiert. 1989 erstmals am Broadway zu sehen, erhielt "Lend me a Tenor" (Originaltitel) mehrere Tony Awards und andere Auszeichnungen. Im deutschsprachigen Raum erlebte die schwungvolle Boulevard-Komödie rund um die Bretter, die die Welt bedeuten, bis heute 110 Produktionen.


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