Theater

Otello darf nicht platzen


Komödie von Ken Ludwig.
Eine Hotelsuite in Cleveland, Ohio, im Jahre 1934. Der aufbrausende Operndirektor Saunders, seine reizende Tochter Maggie und sein Assistent Max warten ungeduldig. Heute soll er kommen und die Titelpartie in Verdis berühmter Oper OTELLO singen. Er, das ist Tito Merelli, der berühmteste Operntenor seiner Zeit, von seinen Fans und Verehrerinnen liebevoll "Lo Stupendo" genannt. Das Publikum ist in gespannter Erwartung, die ganze Stadt liegt in hysterischer Vorfreude, alles ist vorbereitet für einen Beifall umtosten, unvergesslichen Aband. Doch "Lo Stupendo" ist unglücklicherweise nur in zweiter Linie Startenor, vornehmlich ist er ein italienischer Lebemann erster Güte. Den Verlockungen des schönen Geschlechts kann er ebenso weniger widerstehen, wie den Versuchungen eines guten Tropfens.

Es kommt, wie es kommen muss. Der Opernheld hat sich übernommen, bekommt Magenschmerzen und weiche Knie, verwechselt ein Medikament und schläft kurzerhand ein. Jetzt ist guter Rat teuer, und die Ereignisse überschlagen sich: Otello darf einfach nicht platzen, das Haus ist schließlich ausverkauft und alle wollen Merelli hören. Doch woher jetzt einen Tenor nehmen? Mit "Lend me a tenor", so der Originaltitel des Stücks, hat der amerikanische Erfolgsdramatiker Ken Ludwig eine Komödie geschaffen, wie sie im Buche steht. Starallüren, ganz menschliche Schwächen und nicht zuletzt ein ironischer Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs sorgen für garantierte Unterhaltung und mitreißende Komik.


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