Oper

Otello


Scheinbar grenzenlos ist das Glück Otellos, des Mohren, denn er steht nicht nur als General der venezianischen Flotte vor, besiegt die Türken und trotzt selbst den Stürmen der Natur, sondern er darf sich auch der hingebungsvollen und bedingungslosen Liebe seiner Gemahlin Desdemona, die seinetwillen jegliche Konventionen hinter sich gelassen hat, gewiss sein. Einzig der Fähnrich Jago neidet Otello das private und berufliche Glück, und so spinnt er eine perfid-sinistre Intrige. In seinen Fingern werden die Protagonisten zu arglosen Marionetten, die Jagos Ränkespiel nicht durchschauen. Als Otellos Selbstvertrauen vollends zerstört ist, genügt ihm ein simples Taschentuch als untrüglicher Beweis für Desdemonas Untreue. Rasend vor blinder Eifersucht erwürgt er seine vermeintlich schuldig gewordene Gemahlin und tötet sich selbst.

BESETZUNG:
Musikalische Leitung: Dirk Kaftan
Inszenierung: Stephen Lawless
Choreographie: Lynne Hockney
Bühnenbild: Frank Philipp Schlößmann
Kostüme: Jorge Jara
Licht: Franck Evin
Dramaturgie: Bernd Krispin
Chor und Extrachor: Bernhard Schneider
Singschul': Andrea Fournier

Emilia, Jagos Gemahlin: Dshamilja Kaiser
Desdemona, Otellos Gemahlin: Gal James
Jago, Fähnrich: Ivan Inverardi
Cassio, Hauptmann: Taylan Reinhard
Roderigo, venezianischer Edelmann: Manuel von Senden
Lodovico, Gesandter der Republik Venedig: Umut Tingür • Wilfried Zelinka
Montano, Otellos Vorgänger als Gouverneur von Zypern: Konstantin Sfiris
Ein Herold: István Szecsi • Richard Jähnig
Otello, ein Mohr: Kristian Benedikt


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