Klassik

Orchestre des Champs-Elysées


Historisierende Aufführungspraxis trifft auf eine Violinvirtu­osin, die in Europas Konzertsälen für Furore gesorgt hat. Die Rede ist von Patricia Kopatchinskaja.

Das Orchestre des Champs-Élysées ist die älteste auf Originalinstrumenten spielende französische Formation von internationalem Renommee. “Wohl kein anderer Dirigent hat die Elemente der historischen Aufführungspraxis beeindruckender auf das Repertoire des 19. Jahrhunderts übertragen als Philippe Herreweghe”, so The New York Times über den belgischen Stardirigenten. Seit seiner Gründung im Juni 1991 durch Philippe Herreweghe hat sich das Ensemble vordringlich der Erarbeitung des sinfonischen Repertoires von Klassik, Romantik und klassischer Moderne verschrieben.

Programm:

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre Coriolan c-Moll op. 62
Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert e-Moll op. 64
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Wer jemals Gelegenheit hatte, die Kopatchinskaja im Konzert zu hören und vor allem zu sehen, den wird ihre unkonventionelle Bühnenpräsenz überrascht haben. Die außergewöhnlichen Fähigkeiten der fulminanten Geigerin sind nicht nur von spektakulären Neuinterpretationen klassischer Werke wie der Kreutzersonate von Beethoven bekannt geworden, sondern vor allem durch mehr als fünfzig Uraufführungen ihr gewidmeter oder eigener Kompositionen. In der Spielzeit 2014/15 debütierte Kopatchinskaja mit den Berliner Philharmonikern, mit denen sie Peter Eötvös’ DoReMi unter der Leitung des Komponisten im Rahmen des Musikfests Berlin aufführte. Sie ist Artist in Residence beim hr-Sinfonieorchester, wo sie unter Philippe Herreweghe, Roland Kluttig und Andrés Orozco-Estrada auftritt. 2014 zeichnete sie die Royal Philharmonic Society als “Instrumentalistin des Jahres” für die herausragendsten Live-Darbietungen in Großbritannien aus.


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