Klassik

Orchestra della Toscana Teatro Verdi


Martin Sieghart, Dirigent
Emmanuel Tjeknavorian, Violine

Ludwig van Beethoven, Konzert für Violine und Orchester, D-Dur, op. 61
Ludwig van Beethoven, 4. Sinfonie, B-Dur, op. 60

„Wahre Kunst bleibt unvergänglich.“
Ludwig van Beethoven

Beethovens Violinkonzert gilt als „Bibel“ in der Violinliteratur, als eine der größten Herausforderungen des Violinkonzert-Repertoiresund somit als ein Werk, das jeder Virtuose beherrschen sollte. Die Liste der Interpreten ist durchgehend ein „Who’s Who“ der Geigenkunst.

Emmanuel Tjeknavorians Darbietung wirkt dem Himmel näher, er dringt tief in die Musiksubstanz aus Artikulation, Tongebung und Phrasierung ein. Sein Können stellt er ganz in den Dienst von Beethovens wundervollem Bewegungsdrang, heißblütig spielend und präzis kalkulierend. Er demonstriert emotionale Überzeugtheit, ohne je sentimental oder selbstgefällig zu werden. Das italienische Orchester unter der Leitung von Martin Sieghart ist in der Größe ideal besetzt und ausbalanciert sowie ihm ein wichtiger Partner.

Beethovens 4. Sinfonie ist ein Werk mit vielen Gesichtern, die mal seriös, mal koboldhaft, mal an und mal unter der Oberfläche ihr quirliges musikantisches Unwesen treiben. Robert Schumann bezeichnete die Sinfonie als „griechisch-schlank“, andere nannten sie heiter und einnehmend oder gar unscheinbar. Das Heitereinnehmende im Gegensatz zu Heroik, Pathos und großer Geste ist hier zum einen Taktik, zum anderen pure Musizierlust.
Und genau das Richtige, um schwungvoll in die neue Konzertsaison zu starten!


Vergangene Termine