Klassik

Orchester Wiener Akademie, Martin Haselböck - Die Neunte


Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Chen Reiss, Sopran

Stefanie Irányi, Mezzosopran
Steve Davislim, Tenor

José Antonio Lopez, Bass

Tschechischer Philharmonischer Chor Brno (Petr Fiala, Einstudierung)

Orchester Wiener Akademie
Martin Haselböck, Dirigent

Einführungsvortrag von Mag. Miriam Damev um 18.15 Uhr im Altomontesaal (2. Stock) bei freiem Eintritt

Happy Birthday, Ludwig! Da lassen sich die OÖ. Stiftskonzerte nicht lumpen. Die erlesensten Stimmen, die größten „Spürnasen“ für die historische Aufführungspraxis in jene revolutionäre Zeit, in der Ludwig van Beethoven seine Sinfonien ersann: für den Größten nur das Beste. Wer könnte dafür prädestinierter sein, als Martin Haselböck, der mit seinem Orchester Wiener Akademie seit Jahren mit dem Projekt „resound“ der möglichen Wahrheit Ehre gereicht und die Musik des 250-jährigen Beethoven möglichst originalgetreu an den Uraufführungsorten zum Klingen bringt? Wir gehen freilich davon aus, dass der zoon politikon des Rokoko und Biedermeier wiederum nichts gegen die barocke Stiftsbasilika St. Florian als Aufführungsstätte seiner, nein, der berühmtesten Sinfonie der Musikgeschichte einzuwenden hätte. Ein angemessener Rahmen für Schillers „Ode an die Freude“ – für eine Welt von gleichberechtigten Menschen, die durch das Band der Freude und der Freundschaft verbunden sind. Ein „schöner Götterfunken“ in 970 Takten Musik – für die Ewigkeit.


Vergangene Termine