Klassik

Orchester Wiener Akademie


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Als der in ganz Europa mit größtem Bravour gefeierte Franz Liszt anlässlich des 100. Geburtstages von Wolfgang Amadeus Mozart 1856 zwei Festkonzerte der Wiener Philharmoniker dirigierte, widmete ihm Johann Strauß Sohn den mittlerweile weltberühmten „Abschieds-Rufe“ Walzer, wobei er dabei dem Vorbild seines Vaters folgte: Bereits 1839 hatte Johann Strauß Vater seine Verehrung gegenüber dem großen Musiker durch den hinreißenden „Furioso-Galopp“ nach Liszts Motiven zum Ausdruck gebracht. Zu den Reverenzen der beiden „Walzerkönige" gesellen sich die „Dorfschwalben aus Österreich“ von Josef Strauß, dem jüngeren Bruder von Johann, das als eines seiner Meisterwerke gilt. Den Werken der Strauß-Dynastie stehen zwei Ungarische Rhapsodien von Franz Liszt in der Orchesterfassung gegenüber, die er gemeinsam mit seinem Freund Franz Doppler 1860 erstellte, sowie Liszts Auseinandersetzung mit einem der faszinierendsten musikalischen Phänomene – der brillante und gleichzeitig erregende „Mephisto-Walzer" Nr.1.

Programm:

F. Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr.1
F. Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr.2
F. Liszt: Mephisto-Walzer
F. Liszt: Rákóczi-Marsch
Joh. Strauß Vater: Furioso-Galopp nach Liszts Motiven op.114
Joh. Strauß Sohn: Csárdás aus „Ritter Pásmán“ | Abschieds-Rufe Walzer op.179
Josef Strauß: Dorfschwalben aus Österreich op.164