Klassik

Orchester Wiener Akademie


GEORG FRIEDRICH HÄNDEL (1685-1759)
Konzert für Orgel und Orchester g-moll, op. 4, Nr. 1 (1735-36)
"Eternal source of light devine", Arie aus der Ode for the Birthday of Queen Anne, HWV 74 (1713)
"Let the bright Seraphim", Arie aus dem Oratorium Samson, HWV 57 (1741-42)
Konzert für Orgel und Orchester (mit "Alleluja"-Chor) F-Dur, op. 4, Nr. 4 (1735)




  • Pause -
    GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
    Ode for St. Cecilias's Day, HWV 76 (1739)



Sunhae Im Sopran
Samuel Boden Tenor
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wien
Orchester Wiener Akademie
Martin Haselböck Organist und Dirigent

Das Orchester Wiener Akademie wurde 1985 von seinem künstlerischen Leiter Martin Haselböck gegründet. Als eines der wichtigsten Originalklangorchester der Welt steht es heute international für lebendige Interpretation und Virtuosität. Die fundierte Expertise in der innovativen und originellen Aufbereitung historischer Inhalte und Konzertformate macht es zu einem weltweit gesuchten Klangkörper.

Innerhalb einer stilistischen Bandbreite von Barock bis zur romantischen Literatur im Originalklang gilt das Augenmerk neben den großen Meisterwerken auch wiederzuentdeckenden Raritäten und musikalischen Kostbarkeiten. Schwerpunkte des Orchesters Wiener Akademie liegen neben dem seit fast drei Jahrzehnten stattfindenden jährlichen Zyklus im Wiener Musikverein und weltweiten Tourneen, vor allem auf dem eigenen Konzertformat RESOUND. Dieses Format bringt das Erlebnis des Originalklangs mit Instrumenten ihrer Entstehungszeit erstmals in die prachtvollen Theater und Konzerträume ihrer Premieren zurück, und transportiert das über Jahrzehnte erworbene Wissen über eine historisch gewachsene Klangkultur in vielen Konzerttourneen in die Welt.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Bereich multimediales Musiktheater. Orchestergründer Martin Haselböck entwickelte mit dem amerikanischen Schauspieler John Malkovich und dem österreichischen Regisseur Michael Sturminger die Musikdramen The Infernal Comedy und The Giacomo Variations, und mit Regisseur Frank Hoffmann und Multimediakünstler Virgil Widrich das Projekt Black Cat. Diese Produktionen sind bis heute zusammen in knapp 180 Vorstellungen an fast 100 Spielorten, darunter London, Paris, Hamburg, Budapest, Prag, Warschau, Moskau, Istanbul, Tel Aviv, Buenos Aires, Toronto, Chicago, New York und Rio de Janeiro zu sehen.

Regelmäßig gastiert das Orchester Wiener Akademie bei international renommierten Festspielen und Konzertreihen auf der ganzen Welt. Dazu gehören n.v.a. der Kissinger Sommer, Festival St. Prex Classics, Budapester Frühlingsfestival, Grafenegg Festival, Mozartfest Augsburg, Prager Frühling, Schleswig-Holstein-Festival, Wiener Festwochen, Händel-Festspielen Halle, Rheingau Musikfestival, Liszt Festival Raiding, und die Beethovenfestivals in Bonn und Krakau. Einladungen in die wichtigsten Konzertsäle Europas und der ganzen Welt führten das Orchester u.a. nach München, Frankfurt, New York, Chicago, Peking, Seoul, Barcelona, Madrid, Amsterdam, Luxemburg, Osaka, Tokyo, Tel Aviv, Buenos Aires, Sao Paolo, Santiago de Chile und Bogota.

Von Anbeginn setzte das Orchester Wiener Akademie auch im Bereich Oper neue Akzente: so wurden bei den Pfingstfestspielen Salzburg, den Wiener Festwochen, dem Konzerthaus Wien, und auf zahllosen Tourneen szenische Produktionen, wie Händels "Acis und Galatea" und „Radamisto“, Beethovens "Fidelio", Humperdincks „Hänsel & Gretel“, Mozarts "Il Sogno di Scipione" und "Il re pastore", Gassmanns "La Contessina", Bendas "Il buonmarito", Haydns "Die Feuersbrunst" und Webers "Freischütz“ u.a. produziert und aufgeführt.

2018 erschien unter dem Titel „The Sound of Weimar“ die erstmalige Gesamtaufführung und -einspielung aller Orchesterwerke von Franz Liszt im Originalklang. Einige der insgesamt neun Aufnahmen dieser Serie erhielten neben dem Jun-Tokusen-Award auch zwei Mal den Liszt Ferenc International Grand Prix du Disque.

Im Rahmen der RESOUND Serien erscheint bis zu Beethovens 250. Geburtstag im Jahr 2020 unter dem Titel RESOUND BEETHOVEN eine Gesamtaufnahme aller Symphonien und Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens auf historischen Instrumenten bei Outhere Music/Alpha Classics.

Filmprojekte: Die Produktion „The Giacomo Variations“, mit John Malkovich wurde unter Mitwirkung des Orchester Wiener Akademie und Martin Haselböck im Sommer 2013 verfilmt. Das Orchester wurde u.a. durch Jonas Kaufmann, Miah Persson, Florian Boesch, Anna Prohaska, Veronica Ferres, Fanny Ardant u.v.m von einer hochkarätigen Solisten-Besetzung begleitet.


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